Strände in Schillig sind barrierefrei

Die  barrierefreien Strandzugänge in Schillig sind fertiggestellt. Das teilte die Wangerland Touristik GmbH mit. Ab morgen sind die Stege, die auf dem Sand gebaut wurden dann für Strandbesucher benutzbar. Neben der Barrierefreieheit sollen die Stege auch das Naturschutzgebiet schützen.  Die Stege sollen als gelenkte Zugänge ans Wasser durch das Naturschutzgebiet dienen.

Jever vergrößert Regenwasserkanal

In Jever sind die Bauarbeiten für den 200 Meter langen Graben, der sich parallel zu den Bahnschienen am Eingang zum Moorland befindet, abgeschlossen. Das wurde gestern (16.8.) im Bauausschuss der Stadt bekannt gegeben. Jetzt plant die Stadt eine neue Regenwasserkanalisation vom Stadlander Weg bis zum Bahnübergang, berichten verschiedene Medien. Grund dafür sei, dass bei Starkregen die Bereiche Südergast und Stadtlander Weg überschwemmt werden, wodurch auch Abwasser und Fäkalien aus den Gullys gedrückt werden. Die bisherigen Rohre, die einen Durchmesser von 80 Zentimetern haben, sollen dann auf einer 90 Meter langen Strecke mit Rohren die einen Meter Durchmesser haben, ersetzt werden. Die Kosten belaufen sich auf knapp 147.000 Euro.

Woher stammt eigentlich das Wort “Sternschnuppe”?

Autor: Ulrich Beilfuß

 

 

In der vergangenen “Sternstunde” machte Radio Jade auf die August-Sternschnuppen aufmerksam. Heute geht es um die Frage nach dem Ursprung des Wortes „Sternschnuppe“.

“Schnuppe” nannte man früher das verkohlte Ende eines Kerzendochtes. Wenn es beim Entfernen noch glühend zu Boden fiel, erinnerte dies an einen übers Firmament huschenden Funken. Denn Sternschnuppen galten als Sternenabfall, der zur Erde fiel. Sie waren gefürchtet als Drohung des Himmels, aus dem Sterne oder ihre Teile wie Dochtenden auf die Erde herabgeschleudert würden.

Sternschnuppen wurden aber auch als Erscheinungen gesehen, die in der Erdatmosphäre aktiv sind. Deshalb wurde eine „Sternschnuppe“ auch als „Meteor“ bezeichnet. Das altgriechische Wort bedeutet „in der Luft schwebend“. Wir finden es heute im Begriff „Meteorologie“ wieder. Man war eben ursprünglich der irrtümlichen Ansicht, dass die Meteore unser Wetter beeinflussten.

Erst im neunzehnten Jahrhundert wurde die wahre Natur der Sternschnuppen erkannt. Sie entstehen, wenn von Kometen stammende meist winzige Teilchen der Erde zu nahe kommen und von ihr angezogen werden. Beim Durchrasen der Atmosphäre laden die Partikel dann längs ihrer Spuren Luftteilchen elektrisch auf. Wenn unterschiedlich geladene Luftteilchen sich anschließend wieder zu neutralen Atomen vereinigen, entsteht das bekannte und oft nur langsam schwindende Sternschnuppenleuchten. Es bildet sich meist in etwa 100 Kilometern Höhe und ist deshalb weithin sichtbar.

1 2 3 67