Mangel an Spenderorganen könnte durch Schweineherzen kompensiert werden

Forscher des Universitätsklinikums München haben Pavianen genetisch veränderte Schweineherzen eingesetzt. Die Affen konnten damit bis zu einem halben Jahr leben. Die Mediziner halten es nun für durchaus möglich, Schweineherzen schon bald auch in Menschen zu verpflanzen, um so den Mangel an Spenderorganen zu beheben. Ulrich Beilfuß berichtet.

Bedroht ein „Mega-Asteroid“ die Erde?

Autor: Ulrich Beilfuß

 

 

Zwischen den Umlaufbahnen der Planeten Mars und Jupiter umrunden Hunderttausende kleinerer Himmelskörper die Sonne, die so genannten Asteroiden oder auch Kleinplaneten. Die Größen der meist unförmigen Steinbrocken liegen zwischen wenigen Metern und knapp eintausend Kilometern. Hin und wieder werden diese Überbleibsel aus der Entstehungszeit des Sonnensystems durch äußere Einflüsse auf neue Bahnen gelenkt, auf denen sie dann das Planetensystem durchqueren. Dabei können einige Kleinplaneten auch unserer Erde nahe kommen. Es gab auch schon Kollisionen.

Vor einem halben Jahr wurde wieder einmal ein solcher Querläufer entdeckt. Planetologen konnten schon bald errechnen, dass es in den nächsten einhundert Jahren zu zweiundsechzig Nahbegegnungen mit der Erde kommen wird. Die erste wird am 8. August 2023 stattfinden.

Einige Medien verstiegen sich daraufhin zu sensationslüsternen Weltuntergangsszenarien wie „Mega-Asteroid bedroht die Erde“. Doch erstens ist der kosmische Brocken mit nur 200 Metern Durchmesser alles andere als „mega“. Und zweitens schließen die Experten die Möglichkeit eines Zusammenstoßes des Asteroiden mit der Erde für diese und alle weiteren Annäherungen in den nächsten einhundert Jahren aus. Sie errechneten eine Einschlagwahrscheinlichkeit von eins zu dreißig Millionen, also praktisch von null.

Käme es dennoch zu einer Kollision, so wäre dies für einen begrenzten Bereich unseres Planeten zweifellos dramatisch. Doch eine Zerstörung des Erdballs, ein „Weltuntergang“, wäre keinesfalls zu befürchten.

Bürgerinitiative gründet sich in Hooksiel

Die Gemeinde Wangerland bietet zum Schwimmen und Baden außergewöhnlich viele Möglichkeiten. Strandbäder, das Wangermeer, die Friesland Therme und das Meerwasser Hallenwellenbad in Hooksiel. Das Brandungsbad ist derzeit Thema in den Ausschüssen der Gemeinde. Ein Umbau zum Freizeitzentrum soll geprüft werden. Etliche Nutzer laufen gegen diese Idee Sturm und gründeten gestern ü

im Saal des Bades die Bürgerinitiative zum Erhalt und zur Ertüchtigung des Hallenwellenbades Hooksiel. Mitinitiator Günther Schmöckel, freut sich über die rege Beteiligung:

erlaubt

Jahresfazit der WTF

Das Pumpwerk, die Stadthalle, die Kunsthalle, das Küstenmuseum, das JadeWeserPort-InfoCenter, das Wochenende an der Jade, der Wilhelmshaven Sailing Cup, das Pumpwer Open Air, das BallonMeeting, die Lange Nacht der Kultur und und und. Das alles gehört in den Zuständigkeitsbereich der Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH. Was nun nach einer Menge Arbeit klingt, ist es auch. Bei einem gleich bleibenden Mitarbeiterstand wird die Arbeit der WTF immer vielfältiger. Das war ein Thema des gestrigen Pressegesprächs im Pumpwerk Club. Mirco Wenzel ist seit fast einem Jahr Leiter des Bereichs Veranstaltungen und blickt auf 2018 zurück:

Der Sternenhimmel im Dezember

Autor: Ulrich Beilfuß

 

Heute blicken wir auf den Sternenhimmel des Monats Dezember.

Mittlerweile zeigen sich am Abendhimmel die typischen Wintersternbilder. Das wohl eindrucksvollste unter ihnen, der Orion, ist jetzt schon ab 21 Uhr im Südosten vollständig über den Horizont geklettert, also dort, wo vormittags die Sonne scheint.Und eine Stunde später zeigt sich hier auch der hellste Fixstern unseres Firmaments, der funkelnde Sirius im Sternbild Großer Hund. Er ist nur knapp neun Lichtjahre entfernt.

Die Linie der drei Gürtelsterne des Orion zeigt nach rechts oben auf einen ebenfalls leuchtkräftigen hellen Stern. Es ist der rötlich erscheinende Aldebaran im Sternbild Stier, auch als „das rote Auge des Stiers“ bekannt.

Gleich über Aldebaran funkelt das Siebengestirn, die Plejaden. Im Fernglas bietet diese Sternenansammlung einen besonders faszinierenden Anblick.

Hoch über uns leuchtet ein riesiges „W“, das markante Sternbild Kassiopeia.

Drei Planeten sind mit bloßen Augen erkennbar: Der Mars ist nach Sonnenuntergang weiterhin auffälliges Gestirn am Südhimmel, also etwa dort, wohin die Satellitenschüsseln gerichtet sind. Unser äußerer Nachbar geht gegen Mitternacht unter. – Schwerer zu finden ist jetzt der Ringplanet Saturn. Noch bis zur Monatsmitte ist er in der Abenddämmerung tief über dem Südwesthorizont für eine knappe Stunde schwach erkennbar. – Unsere sonnennähere Nachbarin, die Venus, strahlt unübersehbar als Morgenstern. Derzeit geht sie um 4:30 Uhr am Südosthorizont auf.

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