ERLAUBT

Vorbereitungskurs der Hospizbewegung Varel

„Hospizarbeit bringt in schweren Zeiten Farbe ins Leben“. Das ist das Motto der Hospizbewegung Varel. Sie will erreichen, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich begleitet werden und so Farbe in die schwere Zeit vor dem Tod gebracht wird. Hierfür sucht die Hospizbewegung Ehrenamtliche, die in der Betreuung und Begleitung sterbender Menschen und ihren Angehörigen helfen können. Um bestmöglich auf diese Tätigkeit vorzubereiten, bietet die Hospizbewegung einen fünfmonatigen Vorbereitungskurs an, der im März beginnen soll. In der Corona-Zeit konnte die Betreuung kaum stattfinden, so Anke Kück, Vorsitzende der Hospizbewegung Varel.

Der Vorbereitungskurs soll mit Inhalten wie Abschied- und Selbsterfahrung oder Sterbe- und Trauerphasen bestmöglich auf die Begleitung von sterbenden Menschen vorbereiten. Nach der Teilnahme am Kurs gibt es dann die Möglichkeit als ehrenamtliche Unterstützer*in in der ambulanten Betreuung eingesetzt zu werden. Die Ehrenamtlichen werden also nicht direkt im Hospiz eingesetzt, sondern besuchen Menschen zuhause oder in Pflegeeinrichtungen. Angehörige von sterbenden Menschen können sich bei der Hospizbewegung melden und dann Unterstützung bekommen. Koordinatorinnen wie Bärbel Lücking helfen dann dabei, die passende Unterstützung zu finden.

Die Unterstützer*innen gehen dann ein Stück des Weges gemeinsam mit den Angehörigen und der sterbenden Person. Sie versuchen dann, die sterbende Person zu besuchen und mit ihr Zeit zu verbringen. Außerdem sollen Angehörige unterstützt werden, mit der Trauer umzugehen. Häufig kann durch die Hospizbewegung Varel auch erreicht werden, dass sterbende Personen auch ohne die Unterstützung ihrer Angehörigen in der letzten Lebensphase nicht alleine sein müssen. Karin Bureck engagiert sich ebenfalls als Betreuerin für die Hospizbewegung Varel und teilt ihre Erfahrungen. 

Am 7. Februar können Sie beim Infotag der Hospizbewegung Varel mehr über den Vorbereitungskurs und die Tätigkeit als Betreuer*in erfahren. Ab 18.00 findet die Veranstaltung in der Karl-Nieraad-Str. 14 in den Räumlichkeiten der Hospizbewegung statt.

Foto: Markus Pettelkau/ Radio Jade

„Freddy“ und „Frieda“ getauft

Wer eine Taufe besucht, der stellt sich oft schon im Vorfeld die Frage, wie der Täufling den ganzen Vorgang wohl so findet. Bei der Taufe, die gestern (25.1.) im Aquarium Wilhelmshaven stattgefunden hat, stand von vornerein fest: es wird entspannt. Denn dort wurden die neuen Faultiere mit Salzwasser auf die Namen „Freddy“ und „Frieda“ getauft. Seit Ende Oktober leben die beiden Zweifingerfaultiere schon in Wilhelmshaven und haben sich auch schon ziemlich gut eingelegt, sagt Aquariumsleiter Kay Czepa.

Freddy und Frieda gehören zu den Zweifingerfaultieren, die am allerliebsten in Baumkronen hängen und bis zu 16 bis 20 Stunden am Tag schlafen. Wenn sie dann mal wach sind, dann haben sie auch Hunger. Und deshalb werden sie natürlich auch zwei Mal am Tag in ihrem neuen Zuhause in Wilhelmshaven gefüttert.

Wenn die beiden Faultiere nicht fressen, können sie in ihrem Gehege am Südstrand in Wilhelmshaven klettern und hangeln. Dafür wurde ein kleiner Tropenwald aus Ästen, Holz, Seilen und natürlich Futterplätzen gebaut, den sich Freddy und Frieda mit einigen anderen Tierarten teilen. Dabei scheinen die beiden sich richtig wohl zu fühlen, sagt Kay Czepa.

Nach dem ganzen Trubel um die Taufe der beiden Faultiere waren die beiden aber auch sichtbar froh, als sie wieder entspannen konnten. Auf die Namen „Freddy“ und „Frieda“ wurden die beiden übrigens nach einem Wettbewerb getauft. Besucher*innen des Aquariums durften nämlich für die beiden neuesten Bewohner*innen im Aquarium Namensvorschläge einreichen.

Foto: Finn Ulpts/Radio Jade

erlaubt, pixabay

Neues Weltraumteleskop entdeckt erdgroßen Exoplaneten

Autor: Ulrich Beilfuß    

Mithilfe des erst im vergangenen Sommer in Betrieb gegangenen leistungsstarken „James Webb“-Weltraum-Teleskops hat die Nasa jetzt einen Planeten entdeckt, dessen Existenz bisher nur vermutet wurde. Er umrundet einen Stern außerhalb unseres Sonnensystems und weist eine interessante Besonderheit auf: Er hat fast genau den gleichen Durchmesser wie unsere Erde und besitzt wie sie eine feste, felsige Kruste. Im Übrigen dürfte er aber  wohl keine zweite Erde sein. Vor allem ist noch unklar, ob der Planet eine Atmosphäre hat und falls ja, woraus sie besteht.

Der Exoplanet umkreist innerhalb von nur zwei Tagen in relativ geringem Abstand einen roten Zwergstern, also eine Sonne, die deutlich kleiner ist als unser Heimatstern. Bisherigen Messungen zufolge ist es auf dem Planeten viel zu heiß, um Leben, wie wir es kennen, zu ermöglichen. Die Temperatur dort liegt einige Hundert Grad höher als auf der Erde. Es könnte es sich deshalb eher um eine Welt handeln, die unserem sonnennäheren Nachbarn Venus ähnelt.

Die von James-Webb inzwischen gelieferten Daten unterschiedlichster Objekte zeigen die hohe Leistungsfähigkeit des im Infrarotbereich aktiven Weltraum-Teleskops. Das Forscherteam ist regelrecht begeistert.

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