Sun Cutter – Sun Cutter

Kevin Pearce hatte ein ansehliches musikalisches Werk vorweisen, als ihn mit 33 Jahren auf dem Golfplatz ein Herzschlag ereilte. Das ist jetzt drei Jahre her, die für ihn vor allem damit gefüllt waren, wieder auf die Beine zu kommen. Zum Rehaprogramm gehörte dabei auch das Schreiben und Produzieren seines Soloalbums, das jetzt unter dem Titel Sun Cutter herausgekommen ist. Man könnte das Ergebnis britischen Indie-Folk-Soul-Pop nennen oder auch ganz anders – es ist jedenfalls nicht zu überhören, dass Kevin Pearce wirklich alles in diese Scheibe hineingesteckt hat, was sich finden ließ. Dass das so entspannt geschieht und dabei auch eine Menge Empathie und Sonnenschein eingeflossen sind, macht die Mischung aber zum Glück sehr gut verdaulich.

  1. What Can I Do
  2. Daylight Star
  3. Hold Out
  4. Stand Your Ground
  5. Kodachrome
  6. Smile Again
  7. Quasar Love
  8. Trick
  9. Don’t Fail Me Now
  10. To The Sun
  11. Superstars

Leisure: Sunsetter

Wenn der Name einer Band Freizeit bedeutet und ihr Album den Sonnenuntergang im Titel trägt, kann man völlig zu recht maximal relaxte Musik erwarten. Und genau das bietet das Quintett aus der größten Stadt Neuseelands auf seinem dritten Album. Gegen Leisure klingen die Parcels schon fast aufgeregt. Aber vielleicht ist die Gelassenheit dieses warmwattigen Soulpops ja genau das Richtige für den Start in dieses neue Jahr.

  1. Slipping Away
  2. Lonely Nights
  3. Eye 2 Eye
  4. Spark It Up
  5. Beautiful
  6. Dipping & Diving
  7. Be With You
  8. Take You Higher
  9. Mesmerised
  10. Flipside
  11. Visions Of You
  12. Miles Away

Letterbox Salvation: The Best Is Yet To Come

 Gitarrist Daniel Bremer und Schlagzeuger Alex Schlüter setzen den Kurs ihres vorherigen Albums Sink Or Survive konsequent fort. Die Gitarren und Bässe schaffen mit gekonntem Effekteinsatz immer wieder dichte Flächen, die von wuchtigen Drums und intensivem Gesang durchbrochen werden. Dabei schaffen die Oldenburger mit reduzierten Mitteln maximale Dynamik. Kein Wunder, dass sie völlig zu recht den Ruf einer exzellenten Liveband genießen.

1. Finger Crossed
2. Clocks
3. Legacy
4. Baby
5. Collapse:Resist
6. The Best is yet to come

Adventskalender: Radio Jade

Wir sind mit unserem Radio Jade-Adventskalender beim letzten Türchen angekommen. Und dahinter verstecken wir uns. Denn Radio Jade wäre ohne Ehrenamtliche nicht denkbar. Während wir hier in der Redaktion und auch unsere Verwaltung hauptamtlich ist, gibt es dutzende Sendungen von Ehrenamtlichen bei uns im Bürgerfunk, die Radio Jade prägen. Über die Jahre haben hunderte Menschen sich in ihrer Freizeit für diesen Radiosender eingesetzt. Auch in dem Verein Radio Jade Lokalfunk e.V. , der mittlerweile unser Hauptgesellschafter ist. Und deshalb hat sich unser Geschäftsführer Karsten Hoeft mit dem Vereinsvorsitzenden Wolle Willig zusammengesetzt und ihn gefragt, wie der Verein eigentlich entstanden ist.

Wenn Sie auch bei Radio Jade aktiv werden wollen und ehrenamtlich im Bürgerfunk senden oder aktiv im Verein sein wollen – alle Informationen finden Sie auf unserer Homepage radio-jade.de. Da finden Sie auch alle anderen Adventskalendertürchen mit vielen, vielen Ehrenamtlichen aus der Region.

Albert Luxus: YinYin

Beim ersten Album des Kölner Duos herrschte eine musikalische Leichtigkeit vor, die schon ein wenig an den 2018 allgegenwärtigen Yachtrock erinnerte. Der damalige Detailreichtum findet sich auch auf YinYin, aber da, wo andere Bands den Weg zur maximalen Geschmeidigkeit noch weiter gegangen sind, entdecken Albert Luxus LoFi und Rock für sich und gewinnen damit ein ganz eigenes Profil. Der Titel des Albums deutet dabei auf ein gestörtes kosmisches Gleichgewicht hin und dementsprechend kreisen die Lieder um das Suchen und das Fragen. Dabei gelingen Albert Luxus immer wieder überraschende Texte, die sich mit ihrem cleveren Indiepop zu einem ausgesprochen kohärenten Album verbinden.

01 YinYin
02 Gott vs Tinder
03 Zeitzonen
04 Himalaya
05 SUV
06 Ein Glas aus Smypathie
07 Voodoo
08 Sibirisches Eis
09 Einsame Hornissen
10 Lebewohl
11 Early Grey

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