Stadtmedaille für Klaus Börgmann

Der ehemalige Naturschutzbeauftragte der Stadt Wilhelmshaven, Klaus Börgmann, wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs beim Botanischen Garten mit der Stadtmedaille ausgezeichnet. 15 Jahre lang, insgesamt drei Amtszeiten, kümmerte er sich um die Belange des Naturschutzes in der „grünen Stadt am Meer“. Bis zur Überreichung der Auszeichnung wusste Börgmann davon nichts, wie er selbst sagt.

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Die Auswirkungen der Frachterhavarie auf die Fischerei

270 Container sind es mindestens, die bei Sturm vom Frachter MSC Zoe über Bord gegangen sind. Darunter auch mindestens drei Frachtbehälter, die Gefahrgut enthalten. Die Bergungsarbeiten laufen, einige dutzend Container wurden auch schon an Nordseeinseln und an der Küste angeschwemmt. Mehr als 200 der Container sollen nun schon geortet worden sein, die Bergung gestaltet sich angesichts der anhaltend stürmischen Wetterverhältnisse aber schwierig. Auf kurz oder lang wird die verloren gegangene Fracht auch Auswirkungen auf die Fischerei haben. Von dem Gefahrgut geht aber für die Lebenswelt der Fische keine große Gefahr aus, so der Vorsitzende des Landesfischereiverbandes Weser-Ems, Dirk Sander.

Großer Fischereibetrieb ist derzeit nicht auf der Nordsee. Zum Frühjahr wird der Betrieb aber wieder anziehen, und dann entstehen durch die neuen Objekte am Meeresgrund Probleme für die Fischer, so Sander.

Die Informationskette hat sich inzwischen auch stabilisiert. Zu Anfang sprach die Reederei von 30 Containern, die bei Sturm über Bord gegangen seien – korrigierte dann aber kurz darauf nach oben, auf fast das Zehnfache. Mittlerweile haben sich die Unklarheiten aber ausräumen lassen.

Von den Containern wurde inzwischen der Großteil geortet – bis alles geborgen wird, wird aber noch einige Zeit vergehen. Dirk Sander rechnet damit, dass noch auf lange Zeit die Fracht der MSC Zoe ein Problem für die Fischerei bleiben wird.

Das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft teilte mit, dass über 200 der insgesamt mehr als 270 Container inzwischen per Sonar geortet werden konnten – von zwei Containern, die Gefahrgut enthalten fehlt bis jetzt (08.01.) noch jede Spur. Die meisten Frachtbehälter liegen vor den niederländischen Nordseeinseln, hier wurden auch die meisten Container bis jetzt angeschwemmt. Aber auch auf der ostfriesischen Insel Borkum wurden mehr als 40 Kubikmeter Ladung angespült. Auch auf Juist und Norderney erwartet der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies Treibgut. Das Technische Hilfswerk wurde vom Havariekommando in Cuxhaven bereits in Bereitschaft versetzt.

 

Foto: Havariekommando

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Neujahrsempfang der Stadt Jever

2018 wurde in Jever viel geplant, beschlossen und auf den Weg gebracht – so hat Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers am vergangenen Freitag (4.1.) beim alljährlichen Neujahrsempfang der Stadt das Jahr 2018 zusammengefasst. Und da wo 2018 aufgehört hat, soll es dann auch 2019 weiter gehen. Jan Bredol fasst den Abend zusammen.

Dafür plädierte Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers am vergangenen Freitag (5.1.) beim Neujahrsempfang der Stadt Jever. Dabei hat die Stadtverwaltung in Jever Bilanz für 2018 gezogen und aufgezeigt, was ihr in diesem Jahr wichtig ist.

 

Foto: Markus Pettelkau

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Neujahrsempfang des Botanischen Gartens

Wilhelmshaven: die grüne Stadt am Meer. So wird die Stadt oft bezeichnet. Grund dafür ist neben den vielen kleinen Grünflächen sicherlich auch der Stadtpark, mit über 100 Hektar Fläche. Und seit gut zwei Jahren befindet sich in direkter Nachbarschaft auch der Botanische Garten. Und der konnte sich auch in 2018 über zahlreiche Besucher freuen, wie am Sonntag (6.1.) beim Neujahrsempfang verkündet wurde – auch wenn das Jahr voller Höhen und Tiefen war, so die Leiterin des Botanischen Gartens, Sigrid Heider.

Und wer jetzt denkt, im Winter sei im Botanischen Garten nichts los, der täuscht sich – denn alle 14 Tage am Sonntag gibt es eine Wintergartenzeit von 11 Uhr bis 14 Uhr.

 

Foto: Jessica Schwandt

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Mehr Besucher im Theater am Meer

[Wilhelmshaven] Die niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven konnte im vergangenen Jahr eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen verzeichnen. Knapp 8.600 Zuschauer besuchten die insgesamt 94 Vorstellungen im Jahr 2018, das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen seien ein Beleg für das Interesse an niederdeutschem Theater beim Publikum, so Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer. Die Wilhelmshavener niederdeutsche Bühne gibt es bereits seit dem Jahr 1932. Vor neun Jahren bezog das Theater neue Räumlichkeiten an der Kieler Straße.

 

Bildquelle: Theater am Meer

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