Katharina Jensen über die ersten Tage im Landtag

Am 9. Oktober wurde in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt. In dieser Woche (08.-09.11.) kam dieser 19. Niedersächsische Landtag zu seinen ersten Sitzungen zusammen. Mit dabei waren auch zahlreiche Abgeordnete aus unserer Region. Unter anderem Katharina Jensen. Sie kam über einen Listenplatz für die CDU für den Wahlkreis 70 (Friesland und Jade) in den Landtag und macht dort nun einen Teil der Opposition aus. Jan Bredol hat sie im Interview erzählt, wie ihr Einstieg in Hannover war.

Foto: Katharina Jensen

Zweifel an klimaneutraler Nutzung von LNG-Terminals

[Wilhelmshaven/Karlsruhe] Laut einer neuen Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung bestehen Zweifel daran, ob Terminals für Flüssigerdgas (LNG) in Zukunft auch für klimaneutrale Energieträger genutzt werden können. Demnach brächten die physikalischen Eigenschaften von zum Beispiel flüssigem Ammoniak oder flüssigem Wasserstoff bestimmte technische Herausforderungen mit sich. Darüberhinaus sei das Knowhow über die Umrüstungskosten von LNG-Terminals begrenzt. Es solle deshalb bereits in der Planungsphase der Terminals ein Konzept für die künftige Umstellung erarbeitet werden. Unter anderem in Wilhelmshaven entstehen gerade deutsche LNG-Terminals, die die Energieunabhängigkeit sichern und später auch für den Import von beispielsweise Wasserstoff genutzt werden sollen.

Foto: Lukas Iben/ Radio Jade

erlaubt; pm

Weniger Seehunde bei aktuellen Zählungen verzeichnet

[Wilhelmshaven] Bei den Seehundzählungen wurden zuletzt im Wattenmeer zwölf Prozent weniger Tiere im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Wie das Wattenmeersekretariat in Wilhelmshaven mitteilte, wurden im August 23.654 Seehunde gesichtet. Möglicherweise habe der heiße Sommer dazu geführt, dass weniger Tiere auf den Sandbänken lagen. Auch ein Erreichen der Wachstumsgrenze sei möglich, so Dr. Kristine Meise, die Programmleiterin für Zugweg und Biodiversität beim Wattenmeersekretariat.

Die Entwicklung der Seehundpopulation werde auch in Zukunft genau beobachtet.

Foto: Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein

Astronomie-Netzwerk Weser-Ems gründet sich

Der Astronomische Verein Wilhelmshaven-Friesland kümmert sich seit 2018 um die Verbreitung von astronomischen Erkenntnissen, durch Vorträge und Lehrveranstaltungen, Bereitstellung von astronomischen Instrumenten, die Förderung der Astronomie im Bildungswesen und der Öffentlichkeit sowie der Kinder- und Jugendarbeit. Auch die Kooperation mit anderen astronomischen Vereinen und Verbänden. Und genau diese Kooperation soll nun durch das Astronomie-Netzwerk Weser-Ems noch deutlich ausgeweitet werden, sagt Andreas Schwarz, der erste Vorsitzende des Vereins.

Keimzelle dieses Netzwerks war ein Zusammenschluss im Mai dieses Jahres ein regionales Astronomietreffen in Wilhelmshaven, bei dem der Astronomische Verein Wilhelmshaven-Friesland, die Oldenburger Sternenfreunde und der Astronomie Club Ostfriesland die Gründung des Netzwerks beschlossen. Daraufhin sei die Entwicklung der Kooperation rasant vorangeschritten, so Andreas Schwarz. Bei der Einbindung der Hochschulen in der Region habe dabei auch auf bestehende Kontakte zurückgegriffen werden können.

So gebe es schon seit einiger Zeit einen vermehrten Austausch, gegenseitige Besuche zu Treffen und Zusammenarbeit bei Wissenschaftsvermittlung. Die Kombination von Forschungs- und Vermittlungsvorhaben soll auch in Zukunft zentral bleiben. Am 18. November wird am Campus Wechloy der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg der Kooperationsvertrag für das Astronomie-Netzwerk Weser-Ems offiziell unterzeichnet. Damit ist die Struktur dann aber nicht auf alle Zeit in Stein gemeißelt – das Netzwerk soll ausdrücklich offen bleiben, so Andreas Schwarz.

Und so wird es nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages auch nicht losgehen, sondern eher weitergehen mit der Arbeit des Netzwerkes. Die nächsten Schritte stehen bereits fest.

Die Arbeit der Astronomischen Vereine und künftig auch des Astronomie-Netzwerkes steht nämlich nicht nur den Fachleuten offen, sondern ausdrücklich auch interessierten Amateurastronom*innen. Informationen gibt es in Zukunft unter www.anwe.space, jetzt schon unter www.astronomie-whv-fri.de und am 14. November auch in einem Vortrag von Andreas Schwarz zum Thema Astrochemie in der Musikkneipe „Schwarzer Bär“ in Wilhelmshaven.

Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade

904 neue Polizeikommissaranwärter*innen eingestellt

904 Polizeikommissaranwärter*innen haben in diesem Jahr ihr Studium an der Polizeiakademie Niedersachsen aufgenommen. Das sind mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor, hat das Innenministerium mitgeteilt. Insgesamt wurden demnach in den vergangenen zehn Jahren über 9000 Menschen eingestellt, um an der Polizeiakademie während des Bachelorstudiums den Polizeiberuf zu erlernen. Zum nächsten Einstellungszeitpunkt im April 2023 sind dann nochmal 200 Einstellungen geplant.

Foto: Lukas Iben/ Radio Jade

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