Region mit Immobiliennachfrage zufrieden

[Jever] Immobilien in der Region sind nach wie vor gefragt. Das ist jetzt bei der Interkommunalen Immobilienkonferenz der Volksbank Jever deutlich geworden. Dabei haben die verschiedenen Kommunen einen Einblick über die Immobilienlage gegeben. Durch Corona ist die Nachfrage nach Zweit- und Ferienwohnungen gestiegen, ansonsten hat die Pandemie bisher wenige Auswirkungen auf den Markt gehabt, sagt Holger Eden, Geschäftsführer der Volksbank Jever Immobilien GmbH.


ERLAUBT

770.000 Euro für das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum

Seit 1992 gibt es in Wilhelmshaven das Wattenmeer Besucherzentrum. 2009 kam der Namenszusatz „UNESCO-Weltnaturerbe“ hinzu. Die Einrichtung ist das Hauptbildungs- und Informationszentrum für den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Seit Anfang des Jahres ist das Haus geschlossen, damit die Dauerausstellung umfangreich erneuert werden kann. Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Stadt Wilhelmshaven hat sich gestern (13.07.) einstimmig dafür ausgesprochen, zusätzliche 770.200 Euro für den Umbau in die Hand zu nehmen. Dazu Nikša Marušić, Leiter des Amts für Umweltschutz und Bauordnung:

Grund für die Kostensteigerung ist unter anderem, dass ursprünglich einige Flächen als Flur eingeplant wurden. Diese sollen aber nun doch als Ausstellungsfläche genutzt werden. Das betrifft vor allem Bereiche im zweiten und dritten Stockwerk. Außerdem wird das Aquarium deutlich teurer als ursprünglich geplant. Die Mittel für die Nachbewilligung stammen aus Minderauszahlungen in anderen Haushaltsbereichen. Beispielsweise werden bei der Feuerwehr über 200.000 Euro nicht benötigt.  Mehr Geld als die zusätzlichen gut 770.000 Euro soll aber nicht mehr von der Stadt benötigt werden, so Marušić:

Aber nicht nur größer soll das Angebot werden, sondern auch qualitativ hochwertiger. Die Ausstellungsinhalte wurden gemeinsam mit wissenschaftlichen Instituten weiterentwickelt. Auch das Walskelett soll umgehängt werden.

Dass sich der Ausschuss für Finanzen- und Wirtschaft einstimmig für die Bereitstellung der zusätzlichen Gelder ausgesprochen hat, liegt vor allem daran, dass andernfalls finanzielle Nachteile für die Stadt erwartet werden. Ein unfertiger Gesamteindruck oder freie Ausstellungsflächen könnten – so die Befürchtung – zu einem Rückgang von Gästen führen. Die ursprünglich für diesen Herbst geplante Wiedereröffnung wird aber auch mit zusätzlichen Finanzmitteln nicht einzuhalten sein, erklärt Marušić:

Über die gut 770.000 Euro, die für die Neukonzeption der Dauerausstellung im Wattenmeerhaus Besucherzentrum benötigt werden, berät morgen auch der Rat der Stadt Wilhelmshaven. Darüber informieren wir Sie dann natürlich auch bei uns im Programm.

erlaubt, keine Nennung nötig

Gesundheitsreport 2019 der BARMER vorgestellt

Der Rücken schmerzt, der Kopf dröhnt oder der Hals kratzt. Es gibt verschiedenste gesundheitliche Gründe, warum Arbeitnehmer*innen nicht  zur Arbeit erscheinen können. Jedes Jahr trägt die Barmer im sogenannten Gesundheitsreport die Ursachen und Anzahl von Krankschreibungen zusammen. Dazu hat Bente Hoeft-Heyn mit Detlef Kasig, dem Regionalgeschäftsführer der Krankenkasse, über die Ergebnisse für die Region gesprochen. Dabei ging es zuerst um die Wilhelmshaven:

Spar und Bau mit 2019 zufrieden

Fast 3.500 Wohnungen in Wilhelmshaven gehören zur Wohnungsbaugenossenschaft Spar und Bau. Sie hat jetzt ihren Geschäftsbericht 2019 vorgestellt und der zeigt: fast 7,5 Millionen Euro hat die Genossenschaft in ihre Bestandsimmobilien investiert. Dafür wurden zum Beispiel Wohnungen modernisiert und an vielen Häusern im Inselviertel die Eingangsbereiche und Treppenhäuser modernisiert. Nach wie vor beschäftigt aber auch ein großes Neubauprojekt die Genossenschaft, sagt Vorstandsvorsitzender Dieter Wohler – die Wiesbadenbrücke.

Im Frühjahr 2022 soll der erste Bauabschnitt fertig gestellt werden, dann soll im Idealfall auch gleich mit dem nächsten Abschnitt begonnen werden können. 136 neue Wohnungen entstehen im ersten Bauabschnitt, über 90 im zweiten. Auch andere Projekte, die schon länger geplant werden, konnten 2019 weiter umgesetzt werden – zum Beispiel die Digitalisierung. Volle Aktenlager werden im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Wohnungsbaugenossenschaft aufgelöst – 2019 wurden die Mieterakten digitalisiert.

Denn im Zuge der Corona-Pandemie musste auch Spar und Bau umplanen. Mitarbeitende wurden ins Homeoffice geschickt, später wurde dann in verschiedenen Teams gearbeitet. Mittlerweile herrscht Maskenpflicht auf den Fluren der Zentrale, sonst sind die Corona-Auswirkungen aber kaum spürbar, sagt Dieter Wohler.

Die Spar und Bau Wohnungsbaugenossenschaft hat jetzt ihren Jahresbericht für 2019 vorgestellt. Sie konnte im vergangenen Jahr einen Jahresüberschuss von rund 3,9 Millionen Euro erzielen. Außerdem wurde mit über 9.400 Mitgliedern ein neuer Höchststand erreicht.

keine Nennung nötig

Polizei stoppt Betrunkenen

[Wilhelmshaven] Die Polizei in Wilhelmshaven hat einen Autofahrer angehalten, der mit über 2,2 Promille unterwegs war. Zeugen hatten sich Sonntagnachmittag bei der Polizei gemeldet, nachdem der Mann auffällig mit seinem Auto auf der Bahnhofstraße in Wilhelmshaven unterwegs war. Eine Funkstreifenbesatzung konnte den Autofahrer anhalten. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,24 Promille. Gegen den 33-Jährigen wird jetzt wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt.

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