Schuss bei Streit in Zetel

[Zetel] Bei einem Familienstreit ist in Zetel am Freitagnachmittag (26.4.) ein Schuss gefallen. Wie die Polizei mitteilt, stritten sich drei Menschen so stark miteinander, dass es zu mehreren Verletzungen kam. Außerdem soll ein Schuss gefallen sein. Bei einer gerichtlich angeordneten Durchsuchung wurde dann eine Schreckschusswaffe sichergestellt. Eine Person wurde vorläufig festgenommen, die Ermittlungen dauern an.

Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade

Achtjähriger in Oldenburg aus Kanal gerettet

Samstagmorgen um 07:41 Uhr hat die Polizei in Oldenburg einen Tweet abgesetzt, der tausende Menschen in der ganzen Region wohl hat aufatmen lassen: Der achtjährige Joe lebt! Über eine Woche lang war das Kind vermisst worden, Samstagmorgen wurde der Junge dann gefunden.
Ein Spaziergänger hatte am frühen Samstagmorgen aus einem Gulli in der Kranichstraße, rund 300 Meter von Joes Elternhaus leises Weinen gehört und sofort die Polizei gerufen. Rund zehn Minuten später waren die Einsatzkräfte vor Ort und befreiten den achtjährigen aus dem Kanal. Der Junge wurde äußerlich unverletzt und ins Krankenhaus gebracht. Unklar ist aktuell weiterhin, wie Joe in den Regenwasserkanal gekommen ist. Der Gullideckel ist zu schwer, als dass er den selbst hochgehoben haben könnte und die Schachteingänge, die die Polizei am Samstag und Sonntag zusammen mit dem OOWV kontrolliert hat, waren verschlossen. Mit Kameras soll jetzt weiter nach Spuren in dem Kanal gesucht werden und Wegen, die so eng sind, dass sie vielleicht nur von einem Kind genutzt werden können. Außerdem ist auch noch nicht ausgeschlossen, dass Joe von Unbekannten vielleicht in dem Kanal eingeschlossen wurde. Dazu soll der Achtjährige in den kommenden Tagen von der Polizei befragt werden, erstmal soll sich das Kind erholen können. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut, hat sein Vater am Samstagabend gegenüber Medienvertreter*innen gesagt. Er bedankte sich auch nochmal bei all den hunderten Menschen, die bei der Suche nach Joe geholfen haben und dabei geholfen haben, dass der Junge nach über einer Woche wieder aufgefunden wurde.

Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade

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Falsche Polizisten vor Gericht

[Oldenburg] Vor dem Landgericht Oldenburg startet heute (27.6.) der Prozess gegen zwei Männer, die sich an einer großen Betrugsserie beteiligt haben sollen. Aus einem Callcenter in der Türkei sollen Hintermänner die späteren Opfer angerufen und sich als Polizisten ausgegeben haben, so die Staatsanwaltschaft. Sie sollen dann die Menschen dazu gebracht haben, dem 23-jährigen Hauptangeklagten Bargeld, Schmuck und EC-Karten mit PIN zu übergeben. Dabei soll ein Schaden von mehreren tausend Euro entstanden sein. Der Hauptangeklagte sowie ein weiterer Mann müssen sich deshalb wegen gewerbsmäßigen bandenmäßigen Betrugs verantworten. Insgesamt sind vier Termine angesetzt.

Foto: Fabian Metzner/ Radio Jade

Bremsleitungen an Auto in Wilhelmshaven beschädigt

[Wilhelmshaven] An einem Fahrzeug in Wilhelmshaven wurden am vergangenen Montag (20.06.) die Bremsleitungen angeschnitten. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei dem Fahrzeug um den Firmenwagen einer Versicherung, der in der Mitscherlichstraße in Höhe der Hausnummer 37 abgestellt war. Zeug*innen, die Angaben zur Manipulation an den Bremsleitungen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wilhelmshaven zu melden.

Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade

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Reichelt investiert zehn Millionen Euro in Sande

[Sande] Reichelt Elektronik investiert jetzt zehn Millionen Euro in ein neues Verteilzentrum in Sande. Wie unter anderem das Jeversche Wochenblatt berichtet, fand dazu gestern der erste Spatenstich statt. Das neue Verteilzentrum soll rund 10.000 Quadratmeter umfassen und Mitte 2023 fertiggestellt sein. Dann soll der Elektronikonzern bis zu 25.000 Pakete pro Tag abfertigen können. Aktuell sind es rund 10.000.

Foto: Fabian Metzner/ Radio Jade

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