Frieslands Landrat Sven Ambrosy zur Corona-Krise

Wir haben einige extrem turbulente Wochen hinter uns. Seit gut einem Monat ist das Thema „Corona“ auch in Deutschland sehr präsent, vor zwei Wochen wurden dann die Schulen geschlossen um zu verhindern, dass sich immer mehr Menschen anstecken. Mittlerweile sind Restaurants und Geschäfte geschlossen, Lebensmittel einkaufen geht nur noch unter der Berücksichtigung vieler Sicherheitsvorkehrungen. Und seit Montag gilt bundesweit eine Kontaktsperre. Wir alle müssen uns deshalb umstellen – im Landkreis Friesland funktioniert das bisher ganz gut, sagt Landrat Sven Ambrosy.

Kirchen bleiben geschlossen

[Wilhelmshaven/Hannover] Nachdem wegen der Corona-Pandemie aktuell keine Gottesdienste stattfinden, bleiben jetzt auch die Kirchen geschlossen. Grund dafür sind neue Empfehlungen der Gesundheitsbehörden. Der Kirchenkreis Wilhelmshaven-Friesland weist aber darauf hin, dass Gemeindevertreter weiterhin jeden Tag um 18 Uhr Osterkerzen in den Kirchen anzünden. Damit werde über alle leeren Straßen in die Häuser eine symbolische Verbindung geschlagen. Außerdem streamen viele Gemeinden ihre Gottesdienste im Internet.

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„Earth Hour“ am Samstag

[Wilhelmshaven/Friesland] Die Umweltschutzorganisation WWF ruft an diesem Samstag zur „Earth Hour“ auf. Bei der Aktion schalten Menschen weltweit für eine Stunde die Lichter in ihrem Zuhause als Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz aus. In der Vergangenheit hatten sich auch viele Kommunen in der Region beteiligt. Die „Earth Hour“ findet am Samstag von 20:30 bis 21:30 Uhr statt.

ERLAUBT

Reedereien befürchten Rückschläge

[Hamburg] Die Reedereien befürchten, durch die Corona-Pandemie in eine neue Krise zu kommen.  Der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder Alfred Hartmann hat gegenüber der dpa gesagt, für einige Unternehmen werde schon jetzt absehbar die Tilgung von Schiffskrediten zu einem Problem. Besonders betroffen sei außerdem die Fährschifffahrt zu den deutschen Inseln in Nord- und Ostsee. Das Geschäft bei den Ausflugsschiffen läge im Moment still, auch die Kreuzschifffahrt rechnet mit großen Einbußen. Besser sähe es bei der internationalen Handelsschifffahrt aus. Ein gutes Zeichen sei, dass die Produktion von Exportgütern in China wieder aufgenommen werde. Damit könne sich vor allem der Containerverkehr zwischen China und Europa wieder stabilisieren.

ERLAUBT

Milchwirtschaft kämpft mit Absatzproblemen

[Freising]Die Corona-Krise könnte für neue Probleme bei den Milchbauern sorgen. Wie der NDR berichtet, hätten die Molkereien Mühe, die gestiegene Nachfrage in den Supermärkten zu bedienen, gleichzeitig gäbe es Probleme im Export und im Geschäft mit der Gastronomie. Das führe zu einem Überangebot im Inland und unter Umständen zu Preisrückgängen, befürchtet der Bund deutscher Milchviehhalter. Während in Supermärkten aktuell vor allem haltbare Milch und Sahne, Butter und Käse gefragt seien, sei der Handel mit Gastronomie fast zum Erliegen gekommen.

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