Joes Verschwinden war kein Fremdverschulden

[Oldenburg] Die Polizei in Oldenburg geht nach ersten Ermittlungsergebnissen nicht von einem Fremdverschulden im Zusammenhang mit dem Verschwinden des achtjährigen Joes aus. Der Junge konnte am Samstag (25.06.) nach acht Tagen in einem Gully rund 300 Meter vom Ort seines Verschwindens gefunden werden. Ermittlungen haben jetzt ergeben, dass der Junge vermutlich in ein Rohr zur Kanalentwässerung geklettert ist und sich dann im Kanalsystem verirrt hat. Erste Äußerungen von Joe bestätigen die Ermittlungen, der Junge wird aktuell noch im Krankenhaus behandelt.

Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade

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Fünfte Tarifrunde für Hafenarbeiter*innen ohne Ergebnis

[Wilhelmshaven/Hamburg] Auch die fünfte Verhandlungsrunde für einen neuen Tarif der Hafenarbeiter*innen ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Streitpunkt in den Verhandlungen ist unter anderem der Inflationsausgleich für die rund 12.000 Beschäftigten, den die Gewerkschaft fordert. Wie verschiedene Medien berichten, wollen die Gewerkschaft Verdi und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe in der kommenden Woche weiterverhandeln. Unklar ist, ob es im Vorfeld nochmal einen Warnstreik geben wird. In der vergangenen Woche hatten hunderte Hafenarbeiter*innen an den norddeutschen Seehäfen für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt.

Foto: Bente Hoeft-Heyn/ Radio Jade

Möller nicht mehr Sprecherin des Seeheimer Kreises

[Berlin/Varel] Siemtje Möller hat in der vergangenen Woche ihr Amt als Sprecherin des Seeheimer Kreises weitergegeben. Wie die SPD-Bundestagsabgeordnete auf Facebook mitgeteilt hat, fordere sie ihr Amt als Parlamentarische Staatssekretärin im Verteidigungsministerium sehr, sodass sie ihr Sprecheramt aufgeben musste. Möllers Nachfolgerin ist Marja-Liisa Völlers. Die SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Nienburg und Schaumburg wurde zur neuen Co-Sprecherin des Seeheimer Kreises in der SPD gewählt. 

Bild: Lukas Iben/ Radio Jade

Bibliotheken bekommen Willkommensbereiche

[Wilhelmshaven/Varel/Friedeburg] 82 Bibliotheken in Niedersachsen und Bremen bekommen jetzt Mittel, um Willkommensbereiche für Geflüchtete einzurichten. Das hat die VGH-Stiftung mitgeteilt. Mit den Fördermitteln sollen unter anderem nichtdeutschsprachige Bücher, Möbel und Bücherwagen angeschaftt werden können. Bis zum 15. Juni konnten sich verschiedene Büchereien und Bibliotheken bewerben, unter anderem die Stadtbibliotheken in Wilhelmshaven und Varel und die Mediothek in Friedeburg haben die Förderzusage bekommen.

Bild: Sam Bühren

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Geringe Blutspendezahlen sorgen für Engpässe

[Wilhelmshaven] Am Klinikum Wilhelmshaven sind die Auswirkungen der geringen Blutspenden zu spüren. Das berichtet die Wilhelmshavener Zeitung. Demnach kämen im Moment im Klinikum oft weniger  Blutkonserven an, als bei der Blutbank des Deutschen Roten Kreuzes bestellt wurden. Bisher hätte es aber noch keine Auswirkungen auf die Patient*innen gegeben. Bundesweit haben die Blutbanken im Moment mit den geringen Blutspenden zu kämpfen. Sie rufen deshalb dazu auf, Blutspendetermine wahrzunehmen.

Foto: Niklas Riebensahm/ Radio Jade

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