erlaubt, keine Nennung nötig

Offenes Jugendbündnis in Wilhelmshaven geplant

Jahrelang wurde jungen Menschen Politikverdrossenheit vorgeworfen. Jugendliche würden zu viel vor dem Computer sitzen und sich zu wenig für die Welt, in der sie leben interessieren, war ein häufiger Vorwurf. Seit gut einem Jahr gibt es aber nicht nur in Deutschland die „Fridays for future“-Bewegung, die sich für einen besseren Klimaschutz einsetzt und auch hier in der Region hunderte junge Menschen auf die Straße bringt. Verschiedene Jugendorganisationen in Wilhelmshaven wollen jetzt diesen Schwung nutzen und ein Jugendbündnis gründen, das sich politisch übergreifend gegen Rassismus einsetzen soll. Bente Hoeft-Heyn berichtet.


Die Junge Union, die Jusos, die Hintner Jugend und die verdi Jugend wollen heute (17.1.) in Wilhelmshaven ein offenes Jugendbündnis gründen, das sich gegen Rassismus einsetzt. Los geht’s ab 19 Uhr in der Friesenstube in Wilhelmshaven.

ERLAUBT, telefonische gehnehmigung an markus durch kamires

Wilhelmshaven wird Modellregion für Schulsonderprogramm

[Hannover] Die Stadt Wilhelmshaven ist jetzt im Sonderprogramm des Niedersächsischen Kultusministeriums „Starke Sek I-Schulen“ aufgenommen worden. In dem landesweiten Programm soll die Attraktivität der Haupt-, Real- und Oberschulen gesteigert werden. Dabei geht es vor allem darum, die Lehrkräfteversorgung zu verbessern. Im Rahmen des Programms sollen neue Projekte entwickelt werden, um Lehrkräfte vor allem in die ländlichen Regionen zu ziehen. So könnten zum Beispiel Personalgewinnungszuschläge oder eine Umzugskostenvergütung gezahlt werden. Die Modellregionen wurden aufgrund von Daten zur Unterrichtsversorgung ausgewählt – in allen fünf Regionen lag die Unterrichtsversorgung in den vergangenen drei Jahren unter dem Landesdurchschnitt. Neben Wilhelmshaven wurden Salzgitter, Heidekreis, Holzminden und Nienburg für das Sonderprogramm ausgewählt.

Gemeinfreies Bild von Pixabay

Anklage wegen Untreue gegen EWE-Vorstand

[Oldenburg] Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat Anklage wegen Untreue gegen ein ehemaliges und ein aktives Vorstandsmitglied des Energieversorgers EWE erhoben. Sie sollen im Oktober 2016 aus dem Vermögen der EWE AG eine Spendenzahlung zugunsten der Klitschko-Foundation in Kiew in Höhe von über 250.000 Euro veranlasst haben. Das verstieß aber gegen die Konzern-Richtlinien. Außerdem wird dem ehemaligen Vorstandsmitglied vorgeworfen private Gäste auf Kosten des Unternehmens 3 Tage nach Oldenburg und in einem anderen Fall in die Oper eingeladen haben. Der EWE AG soll dadurch ein Vermögensschaden in Höhe von über 18.000 Euro entstanden sein. Über die Eröffnung des Verfahrens muss nun die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Oldenburg entscheiden.

erlaubt

„Vor Sonnenaufgang“ an der Landesbühne

[Wilhelmshaven] An der Landesbühne Niedersachsen Nord ist die zweite Hälfte der Spielzeit 2019/2020 gestartet. Am Samstag (11.1.) feierte „Vor Sonnenaufgang“ nach Gerhart Hauptmann von Ewald Palmetshofer Premiere am Stadttheater Wilhelmshaven. Bente Hoeft-Heyn hat sich das Stück für uns angeschaut.

Auftrag für neue Marineschiffe vergeben

[Wilhelmshaven] Der Bund hat jetzt offenbar den Bau des neuen Mehrzweck-Kampfschiffs „MKS 180“ vergeben. Nach verschiedenen Medienberichten ist der Auftrag die niederländische Werft Damen Shipyards Group gegangen. Er umfasst insgesamt vier Schiffe im Wert von über fünf Milliarden Euro und ist der größte Marineauftrag in der Geschichte der Bundeswehr. Gebaut werden soll das Kampfschiff bei „Blohm und Voss“ in Hamburg. Das Schiff „MKS 180“ soll bis zu 155 Meter lang werden und damit größer werden als die Fregatten der Sachsen-Klasse. Es soll mit wechselnden Besatzungen bis zu zwei Jahre im Einsatzgebiet bleiben können. Außerdem soll es mit verschiedenen Einbaumodulen für verschiedene Missionen ausgerüstet werden.

1 2 3 166