Der Sternenhimmel im Januar

 

Autor: Ulrich Beilfuß

 

Heute, liebe Hörerinnen und Hörer, machen wir auf Sehenswertes am Januar-Sternenhimmel aufmerksam.

Drei Planeten sind mit bloßen Augen sichtbar, allerdings zu sehr unterschiedlichen Zeiten: Am abendlichen Firmament zeigt sich als auffälliges Gestirn der Mars. Nach dem Dunkelwerden steht er hoch über dem Südhorizont. – Am Morgenhimmel dagegen leuchten Jupiter und die strahlende Venus. Im Laufe des Monats lässt sich verfolgen, wie sich der „Morgenstern“ allmählich dem Jupiter nähert, um ihn am 22 Januar zu erreichen. Der faszinierende Anblick der beiden hellen Gestirne über dem Südosthorizont wird dann am 31. Januar noch spektakulär überboten, wenn die schmale Mondsichel zwischen den beiden Planeten erscheint.

Der hellste Fixstern ist Sirius. Er erscheint jetzt gegen 20 Uhr über dem Südosthorizont; Ende des Monats bereits um 18 Uhr. – Über Sirius präsentiert sich eindrucksvoll das Sternbild Orion. Drei Sterne bilden den Gürtel des Himmelsjägers. Der zeigt hinauf zum rötlichen Fixstern Aldebaran, über dem das sternenreiche „Siebengestirn“ funkelt.

In den frühen Morgenstunden des 21. Januar findet eine Mondfinsternis statt. Um etwa 6 Uhr wird unser Trabant komplett vom Kernschatten der Erde bedeckt und vorübergehend in einem eigenartigen, kupferroten Licht glimmen.

Das Januarfirmament hält Sehenswertes bereit. Wir müssten uns nur gelegentlich daran erinnern: Sieh doch mal hin!