Friesland stellt Notfallkarten gegen Häusliche Gewalt vor

Gestern wurden im Landkreis Friesland die neuen Notfallkarten gegen Häusliche Gewalt vorgestellt. Durch die neuen Karten erhalten Betroffene Überblick über die regionalen Beratungsstellen, die ihre Hilfe anbieten. Mit dieser Maßnahme können mehrere Betroffene erreicht werden. Mehr dazu von Arian Memeti.

Informationen und Notfallkarten zum Thema Häusliche Gewalt, gibt es auch online über fruehehilfen@friesland.de oder auf der Webseite des Landkreises Friesland.

Foto: Arian Memeti/ Radio Jade

Notfallkarten gegen häusliche Gewalt in Friesland

[Jever] Der Landkreis Friesland hat jetzt (05.06.) die Notfallkarte gegen häusliche Gewalt vorgestellt. Die Visitenkarte soll einen Überblick über Notrufnummern und regionale Beratungsstellen geben. Seit 2019 existieren die Notfallkarten und bieten Bürger*innen auf verschiedenen Sprachen die Möglichkeit, bei häuslicher Gewalt Kontakt zu Hilfestellen aufzunehmen. Diverse Einrichtungen in Friesland, etwa KiTas und Schulen, haben bereits Notfallkarten erhalten. Ann-Kathrin Cramer, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Friesland, möchte vielen Menschen mit den Notfallkarten helfen:

Foto: Arian Memeti/ Radio Jade

Wolfs-Resolution in Friesland

Die Diskussion um Wölfe in der Region ist schon länger Thema. Sie beschäftigt vor allem die Landwirtschaft und die Weidetiere. Aber auch Eltern sind längst besorgt um ihre Kinder. Deswegen haben sich nun Politiker*innen aus dem Friesländischen Kreistag für eine gemeinsame Resolution entschieden, um den Umgang mit dem Wolf zu steuern. In Jever wurde gestern (01.06) konkret besprochen, welche Maßnahmen unternommen werden sollen. Die Resolution trägt den Titel, „Beides gewährleisten: Sicherheit für Mensch und Weidetiere sowie Wolfsschutz.“ Friesland fordert darin vom Land Niedersachsen die bestehenden Möglichkeiten unverzüglich zu nutzen. Zusätzlich brauche es mehr Herdenschutz, so Sina Beckmann vom Bündnis 90/ Die Grünen:

Aber die Friesländer*innen wollen schneller sein. Für 2025 soll es seitens der EU eine Bestandaufnahme über den Erhaltungszustand der Wolfspopulationen geben. Der Landkreis fordert aber, dass das spätestens bis 2024 passieren soll. In den bisherigen Plänen geht es um Zäune, die zur Sicherheit der Weiden aufgestellt werden sollen, um die Tiere zu schützen. Axel Homfeldt, der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende in Friesland, findet allerdings, dass die bisherigen Maßnahmen nicht praxistauglich sind:

Ziel des Wolfsmanagements soll es also sein: Je nach Lage gewisse Maßnahmen zu ergreifen, um in Zukunft kurzfristig und schnell handeln zu können. Es brauche einen Weg, den Wolf nicht komplett auszurotten, sondern mit ihm leben zu können, so Beckmann:

Der erste Schritt mit einer Resolution ist deswegen nun getan. Ob und inwiefern sich die Situation verändert, zeigt dann die Zukunft. Die Resolution im Landkreis Friesland tritt jedenfalls voraussichtlich im kommenden Jahr in Kraft.

Foto: Arian Memeti/ Radio Jade

Neue Resolution zum Wolf soll Sicherheit erhöhen

[Jever] Politiker*innen aus dem Friesländischen Kreistag haben sich für eine gemeinsame Resolution zum Umgang mit dem Wolf entschieden. Anlass sind die jüngsten Übergriffe und Sichtungen von Wölfen in der Umgebung. Die Resolution soll sowohl Sicherheit für den Menschen als auch für Weidetiere gewährleisten. Spätestens 2024 sollen die Maßnahmen in Kraft treten. Die bisherigen seien nicht praxistauglich, so Axel Homfeldt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion:

Foto: Arian Memeti/ Radio Jade

Sander Mühle ist neuer Erinnerungsort

Erinnerungsorte sind für nachfolgende Generationen wichtig, um sich an vergangene Kriegsopfer erinnern zu können. Auf dem Gelände des alten Kriegsgefangenenlagers „Sander Mühle“ wurde kürzlich (26.05) eine Erinnerungstafel für Friesland eingerichtet. Wer die Beteiligten sind und was vor Ort los war, weiß Arian Memeti.

Foto: Arian Memeti/ Radio Jade

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