Krätze in Norden ausgebrochen
Veröffentlicht von Hans Schweighöfer am 05.11.2026
[Aurich] Auf einer Station des Regionalen Gesundheitszentrums in Norden im Landkreis Aurich ist die Krätze ausgebrochen. Wie der NDR berichtet, war ein Patient mit der Krankheit aufgenommen worden, danach klagten mehrere Personen in der Einrichtung über zunächst unklare Hautausschläge. Bei vier von ihnen wurde der Verdacht demnach inzwischen von Dermatologen bestätigt. Nach Medienberichten sind als zehn Menschen betroffen, darunter auch mehrere Mitarbeitende. Um die weitere Ausbreitung zu verhindern, gelten laut Landkreis nun spezielle Maßnahmen. Langärmlige Schutzkittel und Handschuhe sind für Beschäftigte Pflicht. Bei der Krätze graben Milben Gänge durch die Haut und verursachen starken Juckreiz und Ausschlag. Zur Behandlung können Cremes und Tabletten benutzt werden, um die etwa 0,5 Millimeter großen Parasiten zu töten. Die lange Inkubationszeit von bis zu fünf Wochen erschwert die Bekämpfung der Krankheit. Eine Infektion ist meldepflichtig, wenn sie in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas, Schulen, Altenheimen oder Krankenhäusern ausbricht.
