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Aufrüstung bremischer Häfen für Militärzwecke

Veröffentlicht von Hans Schweighöfer am 03.11.2026

[Bremerhaven] Bis 2031 sollen die bremischen Häfen für rund 1,5 Milliarden Euro für eine militärische Nutzung ausgebaut werden. Wie der NDR berichtet, soll die Containerkaje saniert und modernisiert werden, der Verbindungskanal mit Drehbrücken ausgebaut und Arbeiten am Kaiserhafen und Hafenbahnhof Speckenbüttel durchgeführt werden. Der Großteil der Investition kommt vom Bund, 212 Millionen Euro steuert die Freie Hansestadt Bremen dem Ausbau bei. Die Investition in die bremischen Häfen ist bei weiten nicht die einzige an der Nordseeküste. Neben dem neuen Marinestandort in Emden sollen in den kommenden Jahren auch mehr als 1,6 Milliarden Euro in den Marinestützpunkt in Wilhelmshaven fließen. Neben diesen Infrastrukturprojekten soll auch das Marinepersonal erhöht werden, bis zu 2.000 Dienstposten sollen entstehen. Es gehe nicht darum, neben Wilhelmshaven einen zweite großen Marinehafen zu errichten, sondern darum, zusätzliche Infrastruktur zu schaffen, damit die Marine im Bedarfsfall ausweichen könne, sagte SPD-Verteidigungsexpertin und die Bundestagsabgeordnete für Friesland, Wilhelmshaven und Wittmund, Siemtje Möller.