IG Metall weist Forderung nach Transfergesellschaft zurück
Veröffentlicht von Jan Bredol am 26.10.2026
[Hannover] Die IG Metall hat eine Forderung des Volkswagen-Konzerns nach einer öffentlich geförderten Transfergesellschaft zurückgewiesen. Wie die Gewerkschaft mitteilt, halte Volkswagen außerdem an der Kündigung von zehn Tarifverträgen fest. Deren Rücknahme hatte die IG Metall am Freitagvormittag (23.10.) gefordert. Stattdessen sehe die Gewerkschaft sich nun gezwungen, eine entsprechende Auseinandersetzung vorzubereiten, die ab dem Jahreswechsel möglich sei sollte Volkswagen die Kündigungen nicht bis Ende Oktober zurücknehmen. Der VW-Vorstand habe im zweiten Überprüfungsgespräch im Rahmen des Zukunftstarifvertrages viele wichtige Fragen offen gelassen. In Bezug auf eine Transfergesellschaft sagte Thorsten Gröger, Verhandlungsführer der IG Metall, es dürfe nicht sein, dass die Allgemeinheit zahle, während die Anteilseigner weiter Dividenden kassierten. Laut VW sollen am 24. November Tarifverhandlungen beginnen.
