Tabaksteuer soll bis 2030 regelmäßig steigen
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 16.10.2026
[Hannover] Der Bundestag hat eine schrittweise Erhöhung der Tabaksteuer bis 2030 beschlossen. Betroffen sind neben Zigaretten auch weitere Produkte wie Pfeifen- und Wasserpfeifentabak sowie E-Zigaretten-Ersatzstoffe. Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi von der SPD hat die Entscheidung begrüßt. Höhere Preise könnten dazu beitragen, den Tabakkonsum zu senken und die Gesundheit zu schützen. Er fordert darüber hinaus ein Werbeverbot für Tabakprodukte und mehr Aufklärung über die Risiken von Rauchen und Vapen. Besonders junge Menschen müssten besser geschützt werden. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben knapp sieben Prozent der 12- bis 17-Jährigen in den vergangenen 30 Tagen Einweg-E-Zigaretten konsumiert.
