Philippi begrüßt Pläne für psychotherapeutische Vergütung
Veröffentlicht von Jan Bredol am 13.10.2026
[Hannover] Der niedersächsische Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) hat die von der Bundesregierung vorgelegten Korrekturen zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz begrüßt, mit denen spezifiziert wird, welche psychotherapeutischen Leistungen auch ab dem kommenden Jahr extrabudgetär vergütet werden soll. Besonders betreffe das Leistungen der Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie, für schwer und chronisch psychisch kranke Menschen und der psychotherapeutischen Akutbehandlungen. Im ursprünglichen Gesetz war beschlossen worden, Leistungen in die sogenannte Morbiditätsorientierte Gesamtvergütung zu überführen, was Proteste aus der Ärzteschaft und von Patientenvertretungen hervorgerufen hatte. Philippi sagte nun, es sei gut, dass die Koalitionsfraktionen nach der massiven Kritik an den Regelungen nachgesteuert hätten. Der Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung steige seit Jahren signifikant, schon heute warten viele Patient*innen monatelang auf einen Therapieplatz. Jede finanzielle Einschränkung drohe die Wartezeiten wiederum zu verlängern.
