Umwelthilfe kritisiert Kürzung der E-Bus-Förderung
Veröffentlicht von Hans Schweighöfer am 07.10.2026
[Berlin] Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die kommunalen Busflotten in den 40 größten deutschen Städten untersucht und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass fast 80 Prozent der Busse noch mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Eine grüne Karte erhielten nur Karlsruhe, Freiburg und Mannheim, die jeweils eine Elektro-Quote im Bestand von über 50 Prozent aufweisen und keine Verbrenner-Neubeschaffungen geplant haben. Halle erhielt trotz 6,3 Prozent Elektro-Quote eine rote Karte, da die Stadt ausschließlich plant, in der Zukunft Verbrenner zu kaufen. Die Umwelthilfe kritisiert, dass die Bundesregierung die E-Bus-Förderung in diesem Jahr um zwei Drittel kürzt. Städte, die bis 2030 neue Verbrennerbusse beschaffen, verschieben den Abschied von fossilen Antrieben bis in die 2040er Jahre, sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.
