Niedersächsische Reaktionen auf Pflegereform des Bundes
Veröffentlicht von Jan Bredol am 01.10.2026
[Hannover/Jever] Auf den gestern (30.09.) auf Bundesebene erzielten Kompromiss zur Pflegereform gibt es aus Niedersachsen gemischte Reaktionen. Landesgesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) sagte, es sei gut, dass nun konkrete Maßnahmen beschlossen worden seien, die zu Verbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen führten. Die Maßnahmen seien allerdings nicht ausreichend und die eigentliche Strukturreform der Pflegeversicherung sei mit dem Beschluss ausdrücklich nicht erledigt. Auch der Vizepräsident des Niedersächsischen Landkreistages, Sven Ambrosy, mahnte angesichts des Beschlusses an, dass es eine Pflegereform brauche, die die Eigenanteile der Pflegebedürftigen wirksam begrenze und Bund, Länder und Kommunen angemessen in die Verantwortung nehme. Der Landkreistag hatte zuvor vor zu erwartenden Milliardenlasten gewarnt.
