Philippi fordert Direktanstellungsgebot für Essenslieferanten
Veröffentlicht von Hans Schweighöfer am 29.09.2026
[Hannover/Berlin] Auf Initiative der Länder Niedersachsen, Bremen und dem Saarland hat der Bundesrat am Freitag (25.09.) eine Entschließung für bessere Arbeitsbedingungen für Essens- und Lebensmittellieferanten gefasst. Wie der Niedersächsische Arbeitsminister Andreas Philippi (SPD) mitteilt, wird ein Direktanstellungsgebot in der Branche gefordert. Zunehmend würden reguläre Arbeitsverhältnisse durch den Einsatz von Subunternehmen oder durch Scheinselbstständigkeiten umgangen, so Arbeitsminister Philippi. Als Vorbild sieht er das Arbeitsschutzkontrollgesetz, das in der Fleischindustrie zu spürbaren Verbesserungen geführt habe. Im Jahr 2022 arbeiteten rund 94.000 Personen in Niedersachsen mindestens einmal als sogenannte Gig-Worker.
