
Hafenwirtschaftsvereinigung schlägt neue Schleuse vor
Veröffentlicht von Katharina Hotes am 28.09.2026
[Wilhelmshaven] Die Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung (WHV) schlägt jetzt vor, dass eine neue Schleuse in Wilhelmshaven auf dem nördlichen Gelände der Schleuseninsel gebaut werden soll. Damit soll der Zugang zum Binnenhafen über die vierte Einfahrt für die Marine freigehalten werden. Eine erneute Öffnung der ersten Schleuse lehnt die WHV ab. Vor 20 Jahren wurden in einer Machbarkeitsstudie die Kosten dafür auf rund 20 Millionen Euro geschätzt. Aus Sicht der WHV wäre die Schleuse der 1. Einfahrt jedoch ohnehin zu klein. Viele Schiffe, die heute den Innenhafen anliefen, würden diese nicht passieren können und müssten weiterhin durch die 4. Einfahrt geschleust werden. Deshalb schlägt sie jetzt einen Neubau auf dem Gelände des Bundes auf der nördlichen Schleuseninsel vor. Aus Sicht der WHV sei das der beste Weg, den zivilen Schiffsverkehr sowie Sportboote aus dem Militär-Stützpunkt fern zu halten und so der Forderung der Bundeswehr nach mehr Schutz vor Sabotage und feindlichen Störungen des militärischen Sicherheitsbereich nachkommen.
