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Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie wünschen sich mehr Geld und Sicherheit

Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 15.09.2026

[Hannover] Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie wollen mehr Geld. Das geht aus einer Umfrage der IG Metall hervor, die im Zusammenhang mit anstehenden Tarifverhandlungen durchgeführt wurde. Am 22. September sollen die regionalen Forderungsdebatten der IG Metall beendet sein und die jeweiligen Forderungen beschlossen werden. Knapp 15.400 Beschäftigte hätten sich an der Umfrage beteiligt. 67,4 Prozent haben die gestiegenen Preise für den Lebensunterhalt als das Thema genannt, das sie am meisten beschäftigte. Als zweitwichtigstes Thema sei die Zukunft des eigenen Betriebs genannt worden. Thorsten Gröger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall, betonte, dass der finanzielle Druck auf die Beschäftigten steige und die wirtschaftliche Lage in den Betrieben gleichzeitig sehr unterschiedlich sei. Beides müsse in den Verhandlungen Platz finden. Allerdings dürfe die aktuelle Lage nicht dazu missbraucht werden, aus den Problemen einzelner Betriebe einen Freibrief für flächendeckenden Verzicht zu machen.