Kultusministerin und Landesschülerrat reagieren auf PISA Ergebnisse
Veröffentlicht von Katharina Hotes am 10.09.2026
[Hannover/Niedersachsen] Nachdem gestern (08.09.) die PISA-Studie 2025 veröffentlicht wurden, äußerten sich u.a. Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) und der Landesschülerrat Niedersachsen zu den Ergebnissen. Hamburg sprach von einem erneuten Warnsignal und, dass zu viele junge Menschen die Schule ohne die Kompetenzen verließen, die sie für Ausbildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe benötigen.
Die Studie zeige außerdem, dass Bildungserfolg in Deutschland noch immer zu stark von der sozialen Herkunft abhänge. Klar sei aber auch, dass Die Herausforderungen, die PISA sichtbar mache, nicht über Nacht entstanden seien. Deshalb würde auch ihre Bewältigung Zeit brauchen. Der Landesschülerrat Niedersachsen betonte ebenfalls die deutlichen Herausforderungen für das deutsche Bildungssystem, die die Studie sichtbar mache. Schlechte Ergebnisse dürften nicht klein geredet werden. Die Ergebnisse dürften außerdem nicht Ausgangspunkt einer neuen Leistungsdebatte werden, in der einer ganzen Generation mangelnde Leistungsbereitschaft oder fehlender Bildungswille vorgeworfen werde.
