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Wasserstoff-Importterminal geht in nächste Phase über

Veröffentlicht von Hans Schweighöfer am 07.09.2026

[Wilhelmshaven] Der Energiekonzern Uniper hat die erste Phase in der Entwicklung des Wasserstoff-Importterminal Wilhelmshaven abgeschlossen und geht nun in die zweite Phase über. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden mit dem Abschluss der „Expression-of-Interest-Phase“ (EoI) ausreichend Kapazitätsreservierung verzeichnet, um das Projekt in die nächste Entwicklungsphase zu überführen. Das Projekt sieht vor, Ammoniak per Schiff an die Küste Wilhelmshavens zu transportiert und dort zu bunkern. Dort soll er dann in Wasserstoff umgewandelt und via Pipeline und Schiene ins Landesinnere transportiert werden. Durch den modularen Aufbau des Terminals soll es ermöglicht werden, die anfängliche Importkapazität von maximal 2,6 Millionen Tonnen Ammoniak im Jahr bei ausreichend Nachfrage zu erweitern. Durch die Umwandlung würde diese Menge an Ammoniak 350.000 Tonnen Wasserstoff entsprechen, was ungefähr 10 Prozent des geschätzten jährlichen Wasserstoffbedarfs in Deutschland bis 2030 entsprechen würde.