
Tarifangebot für Beschäftigte der Seehäfen
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 10.08.2026
[Hamburg/Wilhelmshaven] In den Tarifverhandlungen für die deutschen Seehäfen haben die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt. Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe schlägt 5,1 Prozent mehr Gehalt ab August vor. Zusätzlich soll das Urlaubsgeld für alle Beschäftigten steigen. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 19 Monate betragen. Die Gewerkschaft ver.di will das Angebot jetzt mit den Beschäftigten beraten. Verhandlungsführerin Sylvi Krisch wertet es als Zeichen für eine ernsthafte Tarifrunde. Sollte die Mehrheit das Angebot ablehnen, sei allerdings ein Warnstreik möglich. Ver.di war mit der Forderung nach 8,2 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 2,50 Euro mehr pro Stunde, in die Verhandlungen gegangen. Betroffen sind rund 11.000 Beschäftigte in den Seehäfen Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Emden, Brake und Wilhelmshaven.
