AquaVentus fordert mehr Raum für Wasserstoff in der Nordsee
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 04.08.2026
[Berlin] Der Branchenverband AquaVentus fordert, bei der weiteren Planung von Offshore-Windparks die Wasserstoffproduktion stärker zu berücksichtigen. Hintergrund ist die aktuelle Diskussion um den Flächenentwicklungsplan des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
Nach Ansicht des Vereins dürfe die Nordsee nicht ausschließlich für die Stromerzeugung genutzt werden. Stattdessen sollten Windenergie und die Herstellung von grünem Wasserstoff miteinander verknüpft werden. Dadurch könnten Netze entlastet und Kosten gesenkt werden. AquaVentus warnt davor, dass wichtige Flächen für die Offshore-Elektrolyse verloren gehen könnten. Ziel der Initiative ist es, künftig jährlich eine Million Tonnen Wasserstoff aus Windenergie in der Nordsee zu erzeugen.
