Mehr Gefährdungseinschätzungen in Niedersachsen
Veröffentlicht von Jan Bredol am 24.07.2026
[Hannover] Im vergangenen Jahr gab es in Niedersachsen 11,3 Prozent mehr sogenannte Gefährdungseinschätzungen, das teilt das Landesamt für Statistik mit. Dabei handelt es sich um eine Einschätzung möglicher Gefährdungen des Kindeswohls. Bei insgesamt 22.338 Einschätzungen wurde dabei in 4.803 Fällen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt, in weiteren 7.619 Fällen ein Hilfe- oder Unterstützungsbedarf. Der überwiegende Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen lebte zum Zeitpunkt der Einschätzung im familiären Umfeld. Häufigster Grund für eine Gefährdung war laut den niedersächsischen Jugendämtern Vernachlässigung.
