Landesarmutskonferenz kritisiert Wohngeldreform
Veröffentlicht von Jan Bredol am 23.07.2026
[Hannover] Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen (LAK) hat die geplante Reform des Wohngeldes scharf kritisiert. Eine Kürzung des Wohngeldes riskiere den Absturz hunderttausender Menschen, so LAK-Geschäftsführer Fabian Steenken. Wohnen entscheide darüber, ob Menschen ein sicheres Zuhause hätten oder in existenzielle Not gerieten. Nach Plänen der Bundesregierung sollten künftig mehr als zwei Milliarden Euro beim Wohngeld eingespart werden, davon betroffen sind laut LAK 1,2 Millionen Haushalte, die ihren Anspruch vollständig verlieren. Insgesamt lebten rund 2,25 Millionen Menschen in Wohngeldhaushalten.
