Weniger Piraterie auf den Weltmeeren
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 14.07.2026
[London/Berlin] Die Zahl der Piraterievorfälle auf den Weltmeeren ist deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des International Maritime Bureau wurden im ersten Halbjahr weltweit 38 Angriffe und Überfälle auf Schiffe registriert. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 90. Trotz des Rückgangs warnen die Expert*innen vor einer wachsenden Gefahr vor der Küste Somalias. Dort wurden zuletzt mehrere Schiffe entführt. Fast alle Geiselnahmen im ersten Halbjahr gehen auf das Konto somalischer Piraten. Sorgen bereiten den Experten außerdem neue Überfälle vor dem Ankerplatz von Manila auf den Philippinen. Positiv entwickelt hat sich die Lage dagegen im Golf von Guinea und in der Straße von Singapur. Das International Maritime Bureau (IMB) hat eine extra Abteilung für Piraten-Überfälle. Seit der Gründung im Jahr 1991 ist sie die zentrale, rund um die Uhr erreichbare Meldestelle für Piraterie-Vorfälle weltweit.
