Transparente Planung bei regionaler Gesundheitsversorgung gefordert
Veröffentlicht von Katharina Hotes am 08.07.2026
[Wilhelmshaven] Gewerkschaftsvertreter*innen fordern im Zusammenhang mit der Planung der Gesundheitsversorgung in Wilhelmshaven, Friesland, Wesermarsch mehr Transparenz und Mitbestimmung. Zu lange habe man das Ping-Pong der wechselseitigen Verantwortungsabwehr verfolgt, das vom Bund zum Land, zur Kommune, zum anderen Landkreis oder von Politik zu Geschäftsführung zu Krankenkasse. Teilnehmende eines Perspektivtreffens (29.06.), zu dem die Ver.di-Ortsgruppe geladen hatte, einigten sich auf die Forderungen, dass Tarifniveau und die Arbeitsplätze gesichert werden sollen. Ziel sei, dass keine Fachkräfte abwanderten und betriebliche Interessenvertretungen und die Öffentlichkeit mehr Mitbestimmung erhielten. Ein Zentralklinikum für die Region sei seit Jahren im Gespräch, doch ihre Stimmen blieben bislang außen vor.
