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Verbesserungen der Gesundheitsversorgung für Frauen gefordert

Veröffentlicht von Amelie Friedrichs am 23.06.2026

[Hannover] Auf der 36. Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz haben die Minister*innen und Senator*innen über diverse gleichstellungspolitische Maßnahmen beraten. Ein zentraler Punkt in der diesjährigen Konferenz waren die Teilhabechancen von Frauen. In einem Beschluss der Konferenz geht es um die Stärkung digitaler Kompetenzen, die eine elementare Voraussetzung für einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, Arbeitsmarkt und Daseinsvorsorge sei. Laut dem mehrheitlich verabschiedeten Leitantrag solle es mehr Ressourcengerechtigkeit und ökonomische Eigenständigkeit zur Senkung des Armutsrisikos geben. Niedersachsen brachte sich mit zwei Anträgen ein. Zum einen wird die Bundesregierung aufgefordert, die Nachteile im Mutterschutz für Selbstständige abzubauen, zum anderen wird ein verstärkter Fokus auf das Thema „Herz-Kreislauf-Gesundheit von Frauen“ gefordert. Die Initiative des Bundes, das Thema Geschlechtersensible Gesundheitsversorgung und damit die Frauengesundheit zu einem Forschungsschwerpunkt auszuweisen, wurde von den Ländern begrüßt. Durch unterschiedliche Symptome bei Männern und Frauen gebe es immer noch vorrangig männliche Referenzwerte in der Behandlung, sodass Symptome bei Frauen häufiger übersehen oder falsch interpretiert werden, so Philippi.