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Kritik an massivem Ausbau fossiler Infrastruktur vor Deutscher Nordseeküste

Veröffentlicht von Radio Jade am 22.06.2026

[Emden/Wilhelmshaven] Mit einer Segeltour im Wattenmeer hat die Deutsche Umwelthilfe gemeinsam mit Aktivist*innen auf die Gefahren von fossiler Infrastruktur im Wattenmeer aufmerksam gemacht. Das veröffentlichten die Deutsche Umwelthilfe und Aktivist*innen in den sozialen Medien. Auch der massive Ausbau von LNG-Infrastruktur vor Wilhelmshaven wurde kritisiert. Die Küstenökosysteme seien durch Schiffsverkehr, Lärm, Licht, Schadstoffe, Biozide sowie die neue Hafen- und Pipeline-Infrastruktur schwer belastet. Auch die Unverhältnismäßigkeit in der Bewertung der Belastungen zwischen bspw. Windrädern und einzelnen Gasterminals wurde kritisiert. Neben dem Oldenburger Segelsportler Boris Herrmann, der die „Malizia Explorer“ für die Kampagne zur Verfügung stellte, war unter anderem auch Umweltaktivistin Luisa Neubauer mit an Bord. Die Aktivist*innen betonten, dass das „reihenweise Aufbauen“ von Gasplattformen in unmittelbarer Nähe zum Weltnaturerbe Wattenmeer nicht im Verhältnis zur Notwendigkeit stehe, dieses Ökosystem zu erhalten.