Niedrigste Emissionen in der Energieversorgung seit 1990
Veröffentlicht von Hans Schweighöfer am 10.06.2026
[Hannover] 2023 wurden in der Energieversorgung in Niedersachsen insgesamt 51,6 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen, was der niedrigste Wert seit dem Basisjahr 1990 ist. Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, entspricht das gegenüber dem Basisjahr einem Rückgang von knapp einem Drittel sowie knapp 10 Prozent weniger energiebedingten CO2 Emissionen im Vergleich zum Vorjahr. Knapp ein Viertel der Emissionen in der Energieversorgung entstanden durch die Umwandlung von Energieträgern wie Erdgas und Kohle zu Strom und Wärme, während rund drei Viertel durch sogenannte Letztverbrauch im Bergbau, verarbeitenden Gewerbe, Verkehr sowie Haushalten und Gewerben verbraucht wurde. Den größten Anteil der Emissionen machten Erdgas und Mineralöle mit jeweils über 20 Millionen Tonnen CO2 aus, während Stein- und Braunkohle mit 7,4 Millionen Tonnen den kleinsten Anteil der Emissionen ausmachten. Für die Emissionsreduktion gegenüber dem Basisjahr 1990 sind vor allem der Ausbau erneuerbarer Energie wie Wind und Solar verantwortlich.
