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Kampfmittelbeseitigungsdienst legt Jahresbericht vor

Veröffentlicht von Jan Bredol am 05.06.2026

[Hannover] Der niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst hat seinen Jahresbericht für das vergangene Jahr vorgelegt. Wie das niedersächsische Innenministerium mitteilt, habe der KBD im Jahr 2025 bei mehr als 1.300 Einsätzen rund 232 Tonnen an Kampfmitteln aus der Zeit des ersten und zweiten Weltkriegs geborgen und entsorgt, rund 37 Tonnen davon stammten aus der niedersächsischen Nordsee. Im Vorjahr waren es noch insgesamt 221 Tonnen geborgene Kampfmittel. Hoch bleibe weiterhin das Niveau der sogenannten nicht transportfähigen Blindgänger, die direkt vor Ort gesprengt werden müssen. Die Auswertung des aktuellen Berichts zeige, dass im niedersächsischen Boden noch immer große Mengen an Kampfmitteln verborgen lägen, so Innenministerin Daniela Behrens (SPD). Deshalb bleibe die Arbeit des Kampfmittelbeseitigungsdienstes für die Sicherheit der Bevölkerung unverzichtbar.