Synode spricht sich für Menschenwürde, Demokratie und Zusammenhalt aus
Veröffentlicht von Jan Bredol am 01.06.2026
[Rastede] Die 50. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg hat bei ihrer Tagung in Rastede am Freitag (29.05.) mit sehr großer Mehrheit eine Erklärung beschlossen, in der die Synodalen betonen, dass die Oldenburgische Kirche für eine offene und demokratische Gesellschaft eintrete. Jeder Mensch sei von Gott gewollt und geliebt, daher wende die Kirche sich gegen Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, religiösen Hass, Gewalt und Einschüchterung sowie die Abwertung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Lebensweise. Christlicher Glaube und völkischer Nationalismus seien nicht vereinbar, wer Menschen gegeneinander ausspiele, Angst bewusst schüre oder demokratische Grundrechte relativiere, handle gegen die Grundlagen eines friedlichen Zusammenlebens.
