Niedersächsischer Städtetag sorgt sich um Haushalte der großen Städte
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 15.05.2026
[Oldenburg/Hannover] Die Kommunen in Niedersachsen könnten bis 2030 bis zu zwei Milliarden Euro weniger einnehmen. Das befürchtet der Niedersächsische Städtetag, nachdem die regionalisierte Mai-Steuerschätzung vorgestellt wurde. Bei der Oberbürgermeisterkonferenz in dieser Woche in Oldenburg wurde deutlich, dass schon jetzt fast alle sogenannten großen und größeren Städte für 2026 ein Defizit einplanen. Die acht kreisfreien und sieben großen selbstständigen Städte sowie Hannover und Göttingen rechnen insgesamt mit einem Minus von 950 Millionen Euro. Der Städtetag fordert deshalb mehr Unterstützung von Bund und Land, zum Beispiel einen höheren kommunalen Anteil an der Umsatzsteuer.
