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Armutsgefährdung in Niedersachsen unverändert

Veröffentlicht von Hans Schweighöfer am 11.05.2026

[Hannover] 2025 lag die Armutsgefährdung in Niedersachsen bei 16,8 Prozent, damit hat sie sich seit 2020 kaum verändert. Das teilt das Landesamt für Statistik mit. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommens zur Verfügung hat. Für einen Einpersonenhaushalt sind das aktuell rund 1.300 Euro, bei einer Familie mit zwei Kindern knapp 2.800 Euro. Weiterhin besonders stark von Armut gefährdet sind Minderjährige und junge Erwachsene. Außerdem sind Frauen, die unter 25 oder über 65 Jahre alt sind, stärker betroffen als Männer.