Landesarmutskonferenz fordert Gerechtigkeit statt Sozialabbau
Veröffentlicht von Jan Bredol am 04.05.2026
[Hannover] Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen (LAK) hat anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai mehr Gerechtigkeit statt Sozialabbau und Druck auf Beschäftigte gefordert. Im Jahr 2026 zeige sich deutlicher denn je, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergehe. Millionen von Menschen litten unter steigenden Preisen, hohen Mieten und unsicheren Arbeitsverhältnissen, so Fabian Steenken, der Geschäftsführer der LAK. Aktuell drohten massive Kürzungen im Sozialstaat. Gesundheit, Rente und soziale Sicherungssysteme sollten ausgedünnt werden mit spürbaren Folgen für die diejenigen, die ohnehin wenig hätten. LAK-Pressesprecher Lars Niggemeyer ergänzte, während die Zahl der Arbeitsstunden in Deutschland auf einem Höchststand sei, würden Beschäftigte durch Forderungen nach Abschaffung unter anderem des Acht-Stunden-Tages unter Druck gesetzt.
