Minister Tonne begrüßt EU-Regeln für Stahlimporte
Veröffentlicht von Amelie Friedrichs am 15.04.2026
[Hannover] Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) begrüßt die deutlich verschärften EU-Regeln für Stahlimporte. Damit soll die europäische Stahlindustrie wirksamer vor Dumping und globalen Überkapazitäten geschützt werden. Diese Regelungen seien ein klares Bekenntnis zur deutschen Industrie und gerade in Niedersachsen angesiedelten Arbeitsplätzen, betont Tonne. Dieses Handlungsschutzinstrument begrenzt die zollfreie Importmenge und belegt Überschreitungen der länder- und produktspezifischen Zollkontingente mit Strafzöllen. Wer in Europa klimaneutralen Stahl produzieren wolle, dürfe nicht mit billigem Dumping-Stahl unter Druck gesetzt werden. Für eine dauerhafte Sicherung der Stahlproduktion in Europa, aber auch spezifisch in Niedersachsen, brauche es aber auch wettbewerbsfähige Energiepreise, einen verlässlichen Industriestrompreis und klare Leitmärkte, so Tonne.
