Weniger Rebhühner im Zeteler Esch
Veröffentlicht von Jan Bredol am 27.03.2026
[Jever/Zetel] Beim jährlichen Monitoring im Rahmen des Projekts „Der Niedersächsische Weg in Friesland“ wurden im Frühjahr 2026 weniger akustische Nachweise von Rebhühnern erbracht werden als noch in den Vorjahren, das teilt der Landkreis Friesland mit. Im Rahmen des Projektes werden seit 2020 Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität auf dem Zeteler Esch umgesetzt. Das Rebhuhn wurde aufgrund seines seit Jahrzehnten rückläufigen Bestandes in Niedersachsen als Leitart ausgewählt. Auf acht festgelegten Transektrouten werden im Frühjahr entlang des Zeteler Esches Rufe von Rebhühnern erfasst, in diesem Jahr gab es lediglich auf einem Transekt Nachweise. Das Ergebnis zeige, dass sich der Bestand weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau bewege und die begonnen Maßnahmen konsequent fortgeführt werden müssten, so Henrike Wiggering von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland.
