Wasserstoffleitung braucht keine Raumverträglichkeitsprüfung
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 04.03.2026
[Oldenburg] Die geplante Wasserstoffleitung "Aqua Ductus" kann ohne Raumverträglichkeitsprüfung im Küstengebiet gebaut werden. Das hat das Amt für regionale Landesentwicklung jetzt mitgeteilt. Demnach konnte auch so festgestellt werden, dass es keine verträglichere Trassenführung in der Region gibt, so das Landesamt. Für die Entscheidung, auf ein Raumverträglichkeitsverfahren zu verzichten, hat das Landesamt unter anderem mit der Nationalparkverwaltung und dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt gesprochen. Die Leitung soll Wasserstoff, der mit Offshore-Windenergie erzeugt wird, ins deutsche Wasserstoffnetz einspeisen. Dafür will der Investor eine Leitung von Hilgenriedersiel in Aurich über Norderney bis in die Nordsee bauen.
