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Forderungen nach Nachbesserungen des Behindertengleichstellungsgesetzes

Veröffentlicht von Jan Bredol am 13.02.2026

[Hannover] Die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Annetraut Grote und die Leiterin des Landeskompetenzzentrums für Barrierefreiheit Isabel Rink haben substanzielle Nachbesserungen bei der Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) gefordert. Die Bundesregierung setze mit der Einrichtung eines Bundeskompetenzzentrums für Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache, den Übergangsregelungen zur Zertifizierung von Assistenzhunden und der Beratung von Unternehmen durch die Bundesfachstelle Barrierefreiheit zwar wichtige Ziele mit dem Entwurf zum BGG um, bleibe aber ansonsten weit hinter dem Anspruch der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen zurück. Es bleibe zu hoffen, dass die Abgeordneten des Bundestages den Bedarf an Nachbesserungen erkennen und die Privatwirtschaft zu mehr Barrierefreiheit verpflichten, so Grote und Rink in einer gemeinsamen Mitteilung.