Landesinnungsverband der Friseure wehrt sich gegen Hilfsrückzahlung
Veröffentlicht von Jan Bredol am 13.02.2026
[Hannover] Der Landesinnungsverband des Friseurhandwerks in Niedersachsen wehrt sich gegen die vom Land geforderte Rückzahlung von Corona-Soforthilfen, das berichtet die Deutsche Presseagentur. Demnach habe der Verband eine Petition an den Landtag gerichtet, da aus seiner Sicht die Hilfen zunächst als nicht rückzahlbare Billigkeitsleistungen kommuniziert worden waren. Die Rückforderungen aus Landesmitteln sollten nach Forderung des Innungsverbandes erlassen werden, außerdem solle das Land sich auf Bundesebene für eine Aussetzung der Rückforderungen einsetzen. Die NBank, die im Auftrag des Landes die Corona-Hilfen abwickelt, betonte dagegen, dass in Richtlinien, Bescheiden und begleitenden Informationen eine Rückzahlung bei sogenannter Überkompensation vorgesehen gewesen sei. Rund 1.600 Widersprüche seien noch offen, in finanziellen Härtefällen seien auch Ratenzahlungen oder Stundungen möglich.
