Niedersachsen plant Aus für Anbindehaltung bei Rindern
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 06.02.2026
[Hannover] Die niedersächsische Landesregierung will die Anbindehaltung von Rindern in Zukunft grundsätzlich untersagen. Das Landwirtschaftsministerium hat jetzt dazu gemeinsam mit Landvolk, Tierschutzverband und der Landesbeauftragten für den Tierschutz ein Ausstiegskonzept vorgestellt. Nach Angaben des Ministeriums gibt es in Niedersachsen noch deutlich mehr als tausend Betriebe, in denen Rinder zeitweise oder ganzjährig angebunden gehalten werden. Diese Haltungsform sei mit den Vorgaben des Tierschutzgesetzes nicht vereinbar. Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte sprach bei der Vorstellung der Pläne von einem notwendigen Schritt zum Wohl der Tiere. Das Landvolk fordert für die Umstellung Planungssicherheit und ausreichende finanzielle Förderung.
