Städte- und Gemeindebund fordert zügige Umsetzung von Investitionen
Veröffentlicht von Lukas Iben am 23.01.2026
[Hannover] Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund hat anlässlich der Jahresauftaktklausur der Landesregierung gefordert, Investitionsankündigungen zügig und praxistauglich umzusetzen. Dabei müsse die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommunen konsequent mitgedacht werden. Ankündigungen allein hälfen den Städten und Gemeinden nicht weiter so Marco Trips, Präsident des Städte- und Gemeindebundes. Wenn Kommunen in historischem Ausmaß verschuldet seien, liefen Investitionsprogramm ins Leere. Nahezu alle niedersächsischen Kommunen wiesen Defizite auf, ohne eine strukturell auskömmliche Finanzierung der kommunalen Basis werde es vor Ort keinen Investitionsschub geben. Auch Initiativen zur Stärkung von Ehrenamt und Zivilgesellschaft könnten nur Wirkung entfalten, wenn Kommunen handlungsfähig seien. Der Städte- und Gemeindebund fordert daher eine Erhöhung des kommunalen Finanzausgleichs um mindestens eine Milliarde Euro.
