Jahresbericht des Kampfmittelbeseitigungsdienstes liegt vor
Veröffentlicht von Arian Memeti am 26.05.2025
[Hannover] Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen hat seinen Jahresbericht 2024 vorgelegt. Daraus geht hervor, dass im vergangenen Jahr im Rahmen der Gefahrenabwehr und zur Herstellung von Baugrundsicherheit 1.216 Einsätze anfielen. Dabei wurden rund 221 Tonnen Kampfmittel aus beiden Weltkriegen geborgen und entsorgt. Allein 23 Tonnen davon entfielen auf die niedersächsische Nordsee. Im vorausgehenden Jahr waren es 164 Tonnen Kampfmittel gewesen, die in 1.023 Einsätzen unschädlich gemacht wurden. Gestiegen ist 2024 auch die Zahl der nicht transportfähigen Blindgänger, bei 77 Einsätzen musste alte Munition direkt vor Ort gesprengt werden. Der aktuelle Bericht zeige, dass im niedersächsischen Boden immer noch große Mengen an Kampfmitteln verborgen lägen, der Kampfmittelbeseitigungsdienst bleibe daher für die Sicherheit des Bundeslandes unverzichtbar, so Innenministerin Daniela Behrens (SPD).
