Deutlich mehr Drohnenfälle in Niedersachsen festzustellen
Veröffentlicht von Arian Memeti am 05.03.2025
[Hannover] In Niedersachen haben im vergangenen Jahr, verdächtige Überflüge etwa mit Drohnen stark zugenommen. Nach Angaben des Innenministeriums in Hannover hat die Polizei bisher 131 Vorfälle dieser Art registriert. Das sind fast doppelt so viele als noch 2023 mit 70 Fällen. Das Ministerium bezeichnete die Vorkommnisse als verdächtige Feststellungen mit auffälligen Lichtern. Einer Recherche von WDR, NDR und der Süddeutschen Zeitung zufolge seien zuletzt an mehreren Orten in Norddeutschland verdächtige Drohnen gesichtet worden. Unter anderem über dem Fliegerhorst Nordholz bei Cuxhaven, bei Bremerhaven, bei Hamburg, über einem Erdgasspeicher im ostfriesischen Jemgum an der Ems und nahe dem Marinestützpunkt in Wilhelmshaven. Dabei soll es sich um Drohnen mit Tragflächenspannweiten von drei bis sechs Metern gehandelt haben. Die Beobachtungen habe es auch im Bereich von Objekten der kritischen Infrastruktur gegeben. In Sicherheitskreisen heiße es, es sei davon auszugehen, dass die unbemannten Flugobjekte von der Nordsee kommend in den deutschen Luftraum eingedrungen sind.
