IHKN fordert weitere Anpassungen im Krankenhausgesetz
Veröffentlicht von Jan Bredol am 11.02.2025
[Hannover] Die Industrie- und Handelskammer Niedersachsen fordert weitere Anpassungen im Niedersächsischen Krankenhausgesetz. Wie die IHKN mitteilt, habe das Land Niedersachsen im Januar zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgestz des Bundes erste formal erforderliche Anpassungen beschlossen. Angesichts von Investitionsstau, Personalmangel, Bürokratie, Inflation und den seit Jahren stetig steigenden Betriebskosten von Krankenhäusern sei die Kosteneffizienz des deutschen Gesundheitssystems im internationalen Vergleich stark verbesserungsbedürftig. So glichen aktuell die Kommunen die finanziellen Defizite ihrer Krankenhäuser aus und stießen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Das Land müsse beim Bund die aktuell auflaufenden Defizite aller Klinken mit Nachdruck einfordern, bis die Reform zielgerichtet umgesetzt sei, so Carola Havekost, die Koordinatorin Gesundheitswirtschaft bei der IHKN. Zum Bürokratieabbau könne das Land Niedersachsen außerdem vorhandene Spielräume auf Landesebene nutzen.
