Jagdreform sorgt weiterhin für Streit
Veröffentlicht von Arian Memeti am 31.01.2025
[Hannover] Die geplante Reform des Jagdrechts in Niedersachsen sorgt weiter für Streit. Der Streit dreht sich unter anderem um die Frage, ob die Ausbildung von Jagdhunden mit lebenden Tieren wie Füchsen oder Enten erlaubt bleiben soll oder verboten wird. Angesichts der geplanten Einschränkungen bei der Ausbildung von Jagdhunden sei eine rote Linie überschritten worden, so der Präsident der Landesjägerschaft Helmut Dammann-Tamke gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne)# will noch in dieser Legislaturperiode prüfen lassen, ob beim Training der Jagd in Fuchsbauten lebende Füchse oder besser Dummys eingesetzt werden sollen. Auch bei der Hunde-Ausbildung mit lebenden Enten will Staudte nach Alternativen suchen.
