Tatverdächtiger für Brandanschlag auf Oldenburger Synagoge in U-Haft
Veröffentlicht von Jan Bredol am 28.01.2025
[Oldenburg] Gegen einen 27-jährigen Mann wurde nun vom Amtsgericht Oldenburg ein Untersuchungshaftbefehl erlassen, weil er verdächtigt wird, im April vergangenen Jahres einen Brandanschlag auf die Synagoge in Oldenburg verübt zu haben. Der Verdacht fiel auf den Mann aus dem Kreis Vechta, nachdem der Fall in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ thematisiert worden war, weitere Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht. In einer ersten Vernehmung durch die Polizei räumte der 27-Jährige die Tat ein. Am 5. April war ein Brandsatz auf die Tür der Oldenburger Synagoge geworfen worden, durch schnelles Eingreifen der Nachbarn konnte eine Ausbreitung des Feuers am jüdischen Gotteshaus verhindert werden. Verletzt wurde niemand, eine groß angelegte Fahndung und die Ausschreibung einer Belohnung führten zunächst zu keinem Erfolg. Der Tatverdächtige befindet sich nun aufgrund von Fluchtgefahr in Untersuchungshaft.
