LAGFA Niedersachsen bemängelt Schwachstellen in Engagementstrategie
Veröffentlicht von Jan Bredol am 08.01.2025
[Hannover] Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt in Niedersachsen (LAGFA) bemängelt in einem offenen Brief an Bundesfamilienministerin Lisa Paus (SPD) und die verantwortlichen Akteur*innen der Engagementpolitik des Bundes aus ihrer Sicht erkennbare Schwachstellen in der Engagementstrategie des Bundes. Die LAGFA würdige ausdrücklich den Einsatz der Bundesregierung, die Bedeutung des freiwilligen Engagements anzuerkennen. Es fehlten in der vorliegen Strategie allerdings Konkretisierung und Praxistauglichkeit. So brauche es verbindliche Maßnahmenpläne mit klaren Zuständigkeiten und überprüfbaren Zielen. Die Hamburger Engagementstrategie biete außerdem Beispiele, wie die Einrichtung von Förderfonds für lokale Projekte konkret gestaltet werden könnten. Die LAGFA erkenne in der Strategie außerdem eine Vernachlässigung der föderalen Struktur und eine fehlende finanzielle Verbindlichkeit. Die vorliegende Strategie solle daher im Dialog mit Akteur*innen aus der Praxis weiterentwickelt und die Bedürfnisse der Freiwilligen vor Ort stärker in den Mittelpunkt gerückt werden.
