
Verhandlung über Wilhelmshavener LNG-Terminal beginnt
Veröffentlicht von Jan Bredol am 19.12.2024
[Leipzig] Vor dem Bundesverwaltungsgericht beginnt heute (19.12.) die Verhandlung über den Betrieb des Flüssigerdgas-Terminal in Wilhelmshaven. Wie der NDR berichtet, hatte die Deutsche Umwelthilfe gegen den Betrieb geklagt, weil zur Rohrreinigung am Terminal Chlor eingesetzt wird. Die Umweltschützer*innen befürchten durch das Einleiten von chlorhaltigem Abwasser Schäden für das direkt angrenzende Wattenmeer. Wie ein Sprecher der Umwelthilfe sagte, sei das Ziel eine Umrüstung des Regasifizierungsschiffs „Höegh Esperanza“ für biozidfreien Betrieb. Die aktuelle Klage richtet sich konkret gegen eine wasserrechtliche Erlaubnis für das Terminal. Eine Sprecherin des Gerichts sagte, es sei möglich, dass schon heute ein Urteil gesprochen wird.
Foto: Lukas Iben / Radio Jade
