Kinder und Jugendliche stärker von Armut gefährdet
Veröffentlicht von Arian Memeti am 11.12.2024
[Hannover] Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind in Niedersachsen stärker von Armut gefährdet als Ältere. Das betraf im vergangenen Jahr mehr als jeden fünften der jungen Menschen, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen mitteilte. Demnach sank die Quote in 2023 in Niedersachsen um 1,7 Prozentpunkte auf 20,7 Prozent und entspricht damit dem bundesweiten Durchschnitt. Im Durchschnitt der gesamten Bevölkerung liegt die Quote für die Armutsgefährdung bei 16,6 Prozent. Von Armut gefährdet heißt, dass das monatliche Nettoeinkommen des Haushalts auch nach Erhalt von Transferzahlungen weniger als 60 Prozent des Median-Einkommens beträgt.
