Digitalisierung ist Hürde bei sozialen Anträgen
Veröffentlicht von Lukas Iben am 15.11.2024
[Berlin] Die Digitalisierung sorgt bei mehr als 40 Prozent der Ratsuchenden für eine weitere Hürde beim Zugang zu sozialstaatlichen Leistungen. Das geht aus einer Erhebung der Caritas-Beratungsstellen hervor. Demnach würden 42 Prozent der Hilfesuchenden in den Sozialberatungsstellen der Caritas Schwierigkeiten haben infolge der Digitalisierung von Anträgen, soziale Leistungen in Anspruch zu nehmen. 86 Prozent von ihnen waren mit der Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit der Formulare und Anwendungen überfordert, so die Caritas. Daher fordert der Deutsche Caritasverband verbesserte digitale Zugänge zum Sozialstaat, den Zugang zu Sozialleistungen zu erleichtern und Bearbeitungsprozesse zu beschleunigen.
